
Mannschafts-Tour nach Lazise di Garda im Mai 2010
Es war der krönende Abschluß der Farewell-Tour unserer Oldies but Goldies. Die 5tägige Reise nach Lazise am Gardasee.
Hier sind die BilderDer letzte Spieltag

Teil 2 der Farewell-Tour. Der letzte Spieltag: Fahrt zum Auswärtsspiel in Dinslaken, Fahrt im Oldie-Bus zum gemeinsamen Essen nach Triptrap und die Abschlußparty bei Nappenfeld.
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Die ewige Mannschaft (Rheinische Post)
SVS-Oldies feierten Abschied (Dorstener Zeitung)
Diashow (Dorstener Zeitung)
SVS-Oldies feierten AbschiedSie haben Abschied genommen und sie haben ihn gefeiert. Das letzte Heimspiel der vierten Herrenmannschaft des SV Schermbeck geriet am Sonntag zu einer Party für die ganze Abteilung.
Vor dem Spiel stellten sich die Oldies zum Teamfoto auf.
Die erste Mannschaft stand Spalier, die männliche E-Jugend lief mit den „Oldies but Goldies“ ein und überreichte ihnen Blumen und die Tribüne war gefüllt wie zu den glorreichen Zeiten der Veteranen um Teamkapitän Norbert Besten. 150 Fans wollten ihnen noch einmal die Reverenz erweisen und gemeinsam mit den Spielern in Erinnerungen schwelgen.
Viele ErinnerungenVon denen gibt es natürlich eine Menge, wenn man wie Horst Heiermann seit 1967 Vereinsmitglied ist; wenn man wie der 58-jährige Herbert „Happo“ Schmeing seit 42 Jahren Seniorenspieler ist; wenn man wie Norbert Besten über 1000 Spiele für den SV Schermbeck bestritten hat oder wenn man wie Burkhard Holl der erste Keeper der Vereinsgeschichte ist, der mit 50 noch bei Meisterschaftsspielen im SVS-Tor steht.
Klar, dass am Sonntag auch viele alte Weggefährten wie die Trainer Hans Pittgens und Albrecht Martin in die Halle an der Erler Straße gekommen waren. Selbst die Schiedsrichter der letzten Heimpartie gegen Dingden III hatten ein Fässchen Bier für die Feierlichkeiten mitgebracht und so nahmen die Ereignisse einen völlig entspannten Lauf.
Ergebnis NebensacheDas Geschehen auf dem Spielfeld war dabei eher nebensächlich. Dass die Schermbecker anfangs noch 2:1 führten – geschenkt. Denn Dingden war nicht gekommen, um die Punkte herzugeben. Vier, fünf Jährchen dürften die Gäste im Schnitt jünger gewesen sein als die Schermbecker und diese Jahre machten sich mit zunehmender Spieldauer immer deutlicher bemerkbar. Zur Pause hieß es 5:11, am Ende schließlich nach mancher Schermbecker Fahrkarte und vielen Dingdener Tempogegenstößen 7:17.
Es war eben „Time to say goodbye“ und das sah auch Hallensprecher Rainer Schmidt so, der eben diesen Song zum Spielende auflegte und damit Teil zwei der Party einläutete.
Bier in der IsettaPer Isetta rollte das Bier ins bunt geschmückte Foyer der Sporthalle, der Männergesangverein Schermbeck fragte musikalisch „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ und erinnerte mit „Geile Zick“ an frühere Zeiten und Erfolge der scheidenden Oldies. Die zogen am Ende aus der Halle, in der sie gemeinsam so viel erlebt haben, weiter zu einer anderen Stätte zahlloser gemeinsamer Stunden – in die Gaststätte Nappenfeld. Zusammen. So wie eh und je. Als Team.
SVS IV: Holl; Heiermann, Berger (1), Paulke, T. Besten, Große-Ruiken, B. Nappenfeld, Schmeing, N. Besten (1/1), Eich, Prost (3), Nördershäuser (1), Döhmer.

Rolf Nördershäuser bei einem seiner gefürchteten Sprungwürfe

Kurt Prost vor den Abwehrrecken von SV Blau-Weiß Dingden

150 Gäste folgten der Einladung des Vorstandes und feierten gemeinsam mit den Oldies im Foyer der Dreifachsporthalle. (Foto: Niehuis)

Sponsor Johannes Besten kam mit seiner Isetta (Foto: Niehuis)

Gruppenbild mit Isetta: Nachdem unser langjähriger Sponsor Johannes Besten mit seiner Isetta durch das Foyer der Halle einfuhr, gab es natürlich ein wunderbares Motiv für ein Gruppenbild Oldies+Damen+Isetta

Zeit für ein Tänzchen: Ausgelassene Stimmung war Trumpf

Eine teilweise über drei Jahrzehnte währende Ära geht für viele Mitspieler einer sicherlich großartigen Mannschaft zu Ende, eine Mannschaft, die den Schermbeckern insbesondere in den späten 70-er Jahren vor vollen Zuschauerrängen in der Halle an der Erler Straße viel Spannung, Erfolg und Freude bereitet hat.
Mit Abschluss der Saison 2009/2010 wird sich unsere 4. Herrenmannschaft nun vom offiziellen Spielbetrieb zurückziehen.
Der außergewöhnliche Zusammenhalt, der ausgeprägte Teamgeist und die beispielhafte Kameradschaft unserer heutigen „
Oldies but Goldies“ bleiben vorbildlich.
Farewell-Tour 2010- Der Geist willigt einNach teilweise über 3 Jahrzehnten und mehr als 500 Spielen im Trikot des SV Schermbeck sandte das ein oder andere Körperteil schon vor einigen Jahren Signale aus, man möge sich doch bitte vom Spielbetrieb zurückziehen. Aber der Geist war nicht willig. Bis zum heutigen Tag ist der Wille zu Beginn eines jeden Spieles da, das Spiel auch zu gewinnen. In den letzten Jahren reifte im Verlaufe eines Spieles oftmals die Erkenntnis, es nicht mehr schaffen zu können. Da diese Erkenntnis immer häufiger und früher im Verlaufe eines Spieles reifte, willigte schließlich der Geist ein und so entschieden sich Körper und Geist für eine „Farewell-Tour“.
Der Begriff „Farewell-Tour“ oder zu Deutsch „Machs-Gut-Tour“ soll das ausdrücken, was es für die „Oldies but Goldies“ ist, kein Abschied vom Handballsport, kein Abschied von der Handballabteilung des SV Schermbecks, kein Abschied von unserem Sommerfest bei Horst, kein Abschied von unserem Herbstfest bei Heinz, kein Abschied von unserem Winterfest bei Willi, kein Abschied von unserer jährlichen Handballtour, kein Abschied von unserem Beachvolleyball auf der Anlage des TUS Gahlen und vor allen keine Abschied von unserem langjährigen Zusammenhalt, Teamgeist und unserer Kameradschaft und Freundschaft. Wir ziehen uns lediglich vom offiziellen Spielbetrieb zurück.
Die „Oldies but Goldies“ werden weiterhin einmal pro Woche trainieren und würden in der 3. Mannschaft bei personellen Engpässen aushelfen wollen. Angedacht sind auch Freundschaftsspiele gegen befreundete Mannschaften anderer Vereine und im Anschluss daran auf ein oder zwei oder auch mehrere kühle „Köpi“ zu Hanna. Die Frage nach dem Taxi zu vorgerückter Stunde dürfte sich so schnell auch nicht ändern. An den teilweise mürrischen Blicken unserer Frauen und ihren Vorwürfen haben wir uns im Laufe der Jahre gewöhnt.
Es bleibt also (nahezu) alles wie gewohnt bei den "Oldies but Goldies".
Dabei sein ist alles - Sweden Open 75 Helsingborg
Von unserer heutigen Truppe waren damals bei den "Sweden Open 75 Helsingborg" international schon im Geschäft:
"Nobbi" Besten ( obere Reihe 3. von rechts ) sowie Benno Nappenfeld, Burkhard Holl und Jürgen "Hütte"-mann ( untere Reihe 1. bis 3. von links ).
Außerdem auf dem Foto: Walter Schlebusch, Michael Burdenski, Klaus Wellner (verdeckt), Klaus Burdenski, "Siggi" Lubnau, Rolf Krebber, "Willi" Hennewig, "Berni" Jüttermann (oben von links)
und Elmar Prost (unten rechts)
Anmerkung: Tolle Tour, nette Mädels (die blonden Schwedinnen!), klasse Erlebnis und das alles vor 35 (!) Jahren
Sponsoring im Verein - am "BESTEN" bei den Handball-"G'Oldies" vom SVS
Danke an Hauptsponsor Johannes für fast zwei Jahrzehnte Trikotwerbung
Johannes mit Tochter Mareike und Sohn Jan Moritz bei der 1. Übergabe im November 1994
Betriebsbesichtigung im September 1995
Erringung der Kreismeisterschaft 1. Kreisklasse im März 2001; in neuen Trikots und mittendrin Sohn Jan Moritz (Nr. 10)
Der letzte Satz im traditionellen Rot-Weiß des SVS im Dezember 2006