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Handballer schoss den Vogel ab:
Christopher "Kiki" Seibel ist nun ein König
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Nachdem der Mittag des Schützenfestes der Kilian-Gilde Schermbeck vom heftigen Unwetter heimgesucht wurde und die Schützen Zuflucht unter den Zelten suchten, während mutige Kameraden diese vor dem Wegfliegen sicherten, hatte das Wetter Erbarmen. Zu Ehren des neuen Schützenkönigs Christopher Seibel war der Himmel wieder fast wolkenlos.
Auf den Schultern seiner Kompaniekollegen der Schüppenschützen feierte der 24-Jährige seinen Triumph. In einem spannenden Schießen gegen Schießwart Markus Redeker hatte Seibel das bessere Ende für sich und holte um 15.14 Uhr den lange stoischen Vogel von der Stange.
„Als Schermbecker muss man hier einfach König werden“, jubelte der Maschinenbau-Student, nachdem er die Glückwünsche seiner Schützenkameraden entgegengenommen hatte. Königin an seiner Seite ist nun Anne Wellmann (21), International Business-Studentin und Enkelin der Silberkönigin Irmgard Wellmann.
Christopher Seibel ist ein Mann für besondere Herausforderungen. Als Kapitän der Schermbecker Handballer schmeißt er sich in der Verbandsliga für seine Mannschaft ins Getümmel. Extremsport ist sein zweites großes Hobby. Beim Niesenlauf in der Schweiz stürmte Seibel schon einmal 11647 Stufen hinauf. Nun regiert er die Kilianschützen und ist zusammen mit Königin Anne Wellmann Nachfolger von Tasso Stiebels und Sabine Schidelko. (WAZ)
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König Christopher Seibel mit seiner 21-jährigen Königin Anne Wellmann aus unserer 2. Damenmannschaft. (Fotos: Helmut Scheffler)

36. Volksbankturnier des SV Schermbeck

Schermbeck gewinnt eigenes Turnier
Hallensportarten im Sommer sind eine Qual. Der SV Schermbeck hat zudem für das Volksbank-Turnier gleich einen der heißesten Tage des Jahres erwischt. Die Bell-Handballer hielten aber tapfer durch und gewannen ihr eigenes Turnier.
Die Schermbecker mussten ihr Programm aber och einmal umschmeißen. Der Verbandsligist Essen-Werden hatte kurzfristig die Teilnahme abgesagt. In den ersten Wochen der Vorbereitung haben sich schon einige Spieler verletzt, sodass an eine Reise in die Halle an der Erler Straße nicht zu denken war. Die Schermbecker änderten kurzerhand den Spielplan. Die vier Team spielten weiter einmal Jeder-gegen-Jeden, statt 15 dauerte eine Halbzeit nun aber fünf Minuten länger. Das war auch schon die Crux des Turniers: „Wenn man zwei Mal 15 spielt, kann es schon Überraschungen geben. In 40 Minuten macht sich ein Klassenunterschied schon eher bemerkbar.
Schwüle setzte zu
Mit dem TV Issum, dem HSC Gronau und der HSG Schalke waren drei Landesligisten angetreten, die wie der SVS auch erst in den Startlöchern der Vorbereitung stehen. Die schwer zu ertragende Schwüle in der Halle setzte allen Spielern sehr zu. Die Anfangsbegegnungen waren davon noch nicht beeinflusst. Beim gastgebenden Verbandsligisten wird es im Vergleich zur Vorsaison so gut wie keine Änderungen gegen. Gestern fehlten noch die Seibel Brüder Christopher und Sebastian und Daniel Robert. Eventuell gibt es noch einen Neuzugang, aber das ist noch lange nicht klar. Zum Auftakt schlugen die Schermbeck den TV Issum mit 15:18. Etwas knapp, aber dennoch verdient. Gronau bezwang Schalke anschließend 26:23.
Der SV Schermbeck machte es beim zweiten Auftritt gegen Gronau schon viel deutlicher. Die Münsterländer hatten beim 27:19 des Bell-Teams keine Chance. Schalke brachte sich mit einem 22:19 gegen den TV Issum noch einmal als möglicher Turniersieger ins Gespräch. In einem spannenden und abwechslungsreichen Spiel trennten sich der TV Issum und der HSC Gronau mit einem 27:27. Der Gronauer Ausgleich fiel erst nach dem Schlusspfiff mit einem Siebenmeter.
Spielzeit wegen WM verkürzt
Damit alle pünktlich zum Fußball kommen konnten, wurde die Spielzeit der letzten Partie um zehn Minuten verkürzt. Es war ein kurzweiliges Match, weil die Schermbecker es in einigen Situationen an Siegeswillen vermissen ließen. Die schnelle Drei-Tore-Führung nahmen sie zum Anlass es langsamer angehen zu lassen. Schalke bedankte sich, führte zur Pause 10:9 und wenig später 12:19. Der SV Schermbecker schaffte aber noch einmal die Wende und sicherte sich mit einem 18:16 den dritten Erfolg und damit auch den Turniersieg.

TV Issum – SVS  15:18
Gronau – Schalke  26:23
Gronau – SVS  19:27
Schalke – Issum  22:19
Issum – Gronau  27:27
SVS – Schalke  18:16

1. SV Schermbeck   63:50  6:0
2. HSC Gronau   72:77  3:3
3. HSG Schalke   61:63  2:4
4. TV Issum   61:67  1:5

JHV der Handballabteilung wählt neuen Abteilungsleiter
Die Jahreshauptversammlung der Handballabteilung am 18.5.2010 brachte Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstandes. Unser langjähriger Abteilungsleiter Klemens Nappenfeld stellte sich nicht erneut zur Wahl. Als sein Nachfolger wurde einstimmig Burkhard Holl gewählt. Der 51jährige Doktor für Physik und Mathematik ist seit 1969 Mitglied der Handballabteilung und hütet bereits 40 Jahre lang das Tor beim SV Schermbeck. Klemens Nappenfeld wurde für seine Verdienste um die Abteilung mit der Ehrenmitgliedschaft der Handballabteilung ausgezeichnet.
Die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt. Jürgen Hüttemann als stellvertretender Vorsitzender, Rainer Schmidt als Geschäftsführer, Norbert Besten als Finanzwart. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden Petra Felisiak als Frauenwartin und Franz Mischel als Herrenwart.
Ehrungen durch den Hauptvorstand des SVS:
Die Silberne Ehrennadel mit Urkunde für 15jährige ununterbrochene Mitgliedschaft und zusätzlich 10jährige ununterbrochene Spielertätigkeit in der Seniorenmannschaft einer Abt. des SV Schermbeck erhielt Sebastian Seibel, für 25jährige Vereinsmitgliedschaft Holger Vengels.
Ehrungen durch den Abteilungsvorstand für 10jährige Mitgliedschaft in der Handballabteilung: Andreas Maile, Stephanie Heuwing, Christina Keller, Miriam Kock, Johanna Grömping, Pia Prochnow, Ilse Rosenberger, Carolin Nappenfeld, Elvira Schult, Doris Born.
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Leitet als neuer Abteilungsleiter die Geschicke der Handballabteilung: Burkhard Holl
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Norbert Besten überreichte Klemens Nappenfeld die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft der Handballabteilung
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Wurden auf der JHV geehrt: (v.l.n.r.) Ilse Rosenberger, Klemens Nappenfeld, Johanna Grömping und Stephanie Heuwing

Time to say good bye

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Die Oldies sagen „Servus“. Und das standesgemäß. 150 Fans wollten sich den letzten Auftritt unserer Oldie but Goldies in der Dreifachsporthalle nicht entgehen lassen. Sportlich gesehen endete das Spiel gegen Blau-Weiß Dingden 7:17. Das tat der Stimmung beim anschliessenden Empfang im Foyer aber keinen Abbruch. Einen ausführlichen Bericht und eine umfangreiche Bildergalerie gibt es unter "Farewell Tour Oldies".

Sehr eindrucksvolle Fotos vom letzten Heimspiel der Oldies und von den anschliessenden Feierlichkeiten gibt es auf Sport in Dorsten

Satz der Woche:
"Wenn wir noch eine Saison spielen, lohnen sich Bewegungsmelder für die Hallenbeleuchtung"
Oldie Kurt zur versammelten Presse anlässlich des letzten Heimspiels der Oldies am vergangenen Sonntag



Wir sind Meister!

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Die Mädchen der weiblichen C-Jugend des SV Schermbeck gewannen auch das letzte Spiel der Saison 2009/2010 und sind somit ungeschlagener Verbandsliga- Meister! Die Schermbeckerinnen schlugen in eigener Halle den Rheydter SV.

Lars Potthast trainerte mit TuSEM-Profis


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Lars Potthast vom SV Schermbeck mit den TUSEM-Torhütern Stefan Nippes und Jan Kulhanek
Foto Walter Buchholz


Wohl dem, der eine solche Freundin hat. Lars Potthast, Torwart der zweiten Handball-Mannschaft des SV Schermbeck, bekam von Freundin Sandra ein Training beim Zweitligisten TuSEM Essen geschenkt. Ein Volltreffer.
Potthast staunte nicht schlecht. Die knallharten Würfe der Profis vom TuSEM schlugen wie Granaten in seinem Tor ein. Trainer Kristof Szargiej forderte seine Jungs immer wieder zu noch mehr Härte auf. Keine Rücksicht für Potthast. Bundesliga statt Bezirksliga. Eine Trainingseinheit, die der angehende Abiturient so schnell nicht vergessen wird.
Doch genau diese Härte wollte der Schermbecker einmal spüren. „Lars hat immer davon geträumt, einmal mit Profis zu trainieren. Also habe ich den Kontakt zum TuSEM gesucht“, sagt Freundin Sandra Gröniger. Essens Marketing-Chef Stefan Krebietke sagte spontan zu. Unter dem Weihnachtsbaum erfuhr Potthast von der Überraschung seiner Freundin. Das Fest der Liebe stand ab sofort im Zeichen der Vorfreude.
Trainer zufrieden
Und die Vorfreude von Lars Potthast wurde nicht enttäuscht. Er war voll eingebunden ins Training, gehörte wie selbstverständlich dazu. Auch die schlauchenden Kraftübungen musste Lars durchziehen. Er biss auf die Zähne, holte das Letzte aus sich heraus - und hielt durch. Dafür erntete der Nachwuchshandballer anerkennende Blicke von TuSEM-Star Philipp Pöter und Co.. Und auch Trainer Szargiej war zufrieden. „Er hat gut mitgemacht, hat sich reingehängt und Willen gezeigt. Guter Junge, guter Torwart“, so der Pole.
Lars Potthast hörte das Lob aus dem Mund des Bundesligatrainers natürlich gerne. Auch ihm hat das Training großen Spaß gemacht. Trotz der Härte, trotz der Qualen.
„Es war ein tolles Erlebnis für mich. Jetzt bin ich erstmal ganz schön kaputt“, sagte der SVS-Keeper nach Trainingsende. Die warme Dusche hatte er sich redlich verdient. Und auch die Freundin war zufrieden. Einziges Problem für Sandra: Wie will sie dieses Geschenk noch toppen? Dürfte schwer werden. Vielleicht ruft sie mal bei Heiner Brand an...

Tradition mit halber Besetzung


Damenturnier_2010

General Winter hat das Kommando übernommen und dafür gesorgt, dass gleich drei Mannschaften nicht am traditionellen Neujahrsturnier des SV Schermbeck teilnehmen konnten. Den Turniersieg holte sich der HC TV Rhede.

Mit Solingen, Wülfrath und Coesfeld meldeten die Favoriten des Turniers ihre Teilnahme wegen schlechten Wetters ab.

„Das ist natürlich schade, aber der TuS Erkrath, der HCTV Rhede und natürlich wir selbst haben uns unseren Handballspaß schon verschafft,” gab sich Trainer Arno Bisdorf trotz der Ausfälle gut gelaunt. Die noch verbliebenen Teams spielten kurzerhand zwei Mal gegeneinander. Gegen den Verbandsligisten TuS Erkrath konnte die Bisdorf-Sieben im zweiten Spiel mit einem 12:8-Sieg überzeugen. Auch das erste Match überzeugte Trainer Bisdorf, obschon der SVS mit 5:7 den Erkrathern unterlag. „Mit Steffi Heuwing und Lena Heidermann sind zwei ganz wichtige Spielerinnen in die Mannschaft zurückgekehrt. Das Debut von Ria Dahlhaus und Norina Körting hat mir auch gefallen. Die beiden Spielerinnen sind zwar noch A-Jugendliche, aber ich kann sie nach und nach in den Kader einbauen,”freute sich Bisdorf. Auch wenn mit 5:10 und 2:7 beide Spiele gegen Rhede recht deutlich verloren gingen: Dem Spaß am Handball haben diese Ergebnisse keinen Abrruch getan. „Wir haben viel gelacht und über das Nichterscheinen der anderen Mannschaften wurde auch der ein oder andere Witz gerissen,” fuhr Bisdorf fort, der in diesem Turnier, das Rhede mit 6:2-Punkten letztlich für sich entschied, eine ideale Überbrückung der Saison sieht. „Es macht Sinn gegen stärkere Mannschaften anzutreten, denn im Spiel lassen sich eine Menge Erkenntnisse gewinnen, die bei einfachen Gegnern so nicht ans Tageslicht treten,”weiß Trainer Bisdorf, der sich vor keiner leichten Rückrunde der Saison steht, denn die Schermbeck sind noch nicht entscheident dem Tabellenkeller entflohen. WAZ Dorsten, 03.01.2010, Jo Gernoth
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Die Damen vom HCTV Rhede entführen den Wanderpokal der Verbandssparkasse in Wesel nun für ein Jahr nach Rhede. Überreicht wurde der Pokal von Martina Martens (1. v. links), Leiterin der Filiale Schermbeck und Rheinhard Hoffacker (2. v. links) Leiter des Vorstandssekretariats der Verbandssparkasse in Wesel.
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Auch im Jahr 2010 wird die Verbanssparkasse in Wesel die Handballabteilung des SV Schermbeck finanziell unterstützen. Martina Martens (re.) und Rheinhard Hoffacker (li.) überreichen den ersten Scheck des Jahres in Höhe von 1.000.- € an unsere Damenmannschaft. (Fotos: Barbara Sielhorst)


Handball-Foto des Jahres 2009

...and the winner is:
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3 Wochen lang wurde fleissig abgestimmt. 12 Fotos standen zur Wahl. Nun steht das Siegerfoto fest. Mit 29,7% aller abgegebenen Stimmen siegt das Foto Nr. 1. Das Foto zeigt Niklas Bell, Torwart unserer 1. Herren und Trainer unserer erfolgreichen weiblichen C-Jugend mit Kindern aus unserer Jugendabteilung. Fotografin des prämierten Fotos ist unser Abteilungsmitglied Barbara Sielhorst. Herzlichen Glückwunsch!

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Fast unbemerkt, aber oft lautstark, hat sich eine kleine Fangruppe um Hubert , Klaus , Rolf und Hansel gebildet. Unter dem Motto "Wir sind dabei" waren sie beim Spitzenspiel in Dinslaken zum ersten Mal auch optisch anwesend. Unser Hauptsponsor die Volksbank Schermbeck hat uns das Transparent gestiftet. Herzlichen Dank!

Presse: Sonderbericht WAZ
Für Experten nur ein Absteiger
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Mit breiter Brust und noch breiterem Grinsen hakt der SV Schermbeck nach und nach seine Stationen in der Verbandsliga ab. Allen Unkenrufen zum Trotz sorgt der Provinzverein derzeit mit überzeugenden Leistungen für großes Staunen in der Szene.

Drei Spiele sind absolviert. Zwei Siege, eine äußerst knappe Niederlage beim Tabellendritten TV Vorst: Der SVS ist Fünfter und hat sich in seiner zweiten Verbandsliga-Saison Respekt verschafft.

Mit seinen familiären Strukturen nimmt der SV Schermbeck die Rolle des Paradiesvogels ein. In einem Liga-Umfeld, in dem nicht zuletzt bezahltes Personal über die Punktausbeute entscheidet, trumpft der SVS mit neun jungen Spielern auf, die der eigenen Jugendarbeit entwachsen sind. Es ist kaum verwunderlich, dass die selbst ernannten Liga-Experten den SV Schermbeck nun schon zum zweiten Mal in Folge zum Kellerkind abstempeln. Diese Kenner tummeln sich unter anderem im Handball-Forum „meinelieblinge.de”. Eine Umfrage sah den SV Schermbeck dort in der letzten Saison als Absteiger Nummer 1. In diesem Jahr meinte dort immerhin noch jeder Dritte, der SVS habe nicht das Zeug für die Verbandsliga.

Die Kenner und Experten sind still geworden nach den ersten drei Spieltagen, an denen der SV Schermbeck seine spielerische Daseinsberechtigung mehrfach und eindrucksvoll unterstrich. „Wir sind sehr gut gestartet”, sagt Burkhard Bell. Selbst der Schermbecker Trainer hatte seiner Mannschaft nur zwei Punkte aus den ersten beiden Spielen zugetraut. „Jetzt sind es vier”, sagt Bell zufrieden und blickt dem kommenden Heimspiel gegen den Tabellenletzten TV Walsum-Aldenrade gelassen entgegen.

Doch woher kommt er, der Erfolg des SV Schermbeck? 1997 initiierte der Verein das Jugendprojekt „Future Team”. Sponsoren finanzierten über Jahre hinweg Aktionen, die über den normalen Spiel- und Trainingsbetrieb hinaus gingen. So trainierte in der Halle an der Erler Straße unter anderem DHB-Lehrwart Klaus Feldmann den Schermbecker Nachwuchs. Auch das Jugend-Camp mit Trainerakademie hat seinen Ursprung im Future Team. Das Camp feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. 60 Jugendliche werden die erste Woche der Herbstferien fast ausschließlich dem Handballsport widmen.

Das Projekt „Future Team” gehört zwar seit sechs Jahren der Vergangenheit an, seine Triebe werden aber weiterhin gepflegt. „Die intensive Jugendarbeit zahlt sich aus”, sagt Burkhard Bell. Jugend-Teams des SVS spielten in der Verbands- und Oberliga. Einige von ihnen sind nun mitverantwortlich für den guten Start in die Verbandsliga-Saison.

Von Spiel zu Spiel

Überbewerten will Burkhard Bell den Start nach Maß jedoch nicht: „Wir denken von Spiel zu Spiel und mit Aufstiegsfragen beschäftigt sich hier niemand.” Für viel wichtiger als den sportlichen Erfolg hält der Trainer ohnehin das gesunde Vereinsleben. Zwar schafft die Teilnahme an der Verbandsliga großes Identifikationspotenzial („Wir haben nie Probleme, einen Wischer für unsere Spiele zu finden”, so Bell), allerdings kommt es Trainer und Mannschaft auch darauf an, den anderen rund 500 Abteilungsmitgliedern etwas für die Unterstützung zurück zu geben. So hat die erste Mannschaft die Patenschaft für die weibliche D-Jugend des Vereins übernommen. „Heimspiele dieser Mannschaft werden immer von Schiedsrichtern aus meiner Mannschaft geleitet”, erklärt Bell.

Und während andere Mannschaften der Liga Summen in ihre ersten Mannschaften stecken, mit denen der SV Schermbeck seine ganze Abteilung finanzieren kann, freuen sich die Spieler des SVS nach jedem Spiel darüber, dass die Schlusssirene nicht das Ende eines Spieltags bedeutet. „Es ist auch die starke Gemeinschaft, die uns stark macht”, sagt Bell. WAZ Dorsten, 01.10.2009, Felix Hoffmann




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Trainingslager HSG Düsseldorf in Schermbeck

Bilder und Berichte


Pressebericht: WAZ Dorsten
Den Vogel abgeschossen
Sie ist einzgartig, die erste Mannschaft des SV Schermbeck. Extremsportler, Doktor und Schützenkönig.

Sie sind etwas verrückt, die Jungs aus der Verbandsliga-Mannschaft des SV Schermbeck. Das ist eigentlich hinreichend bekannt.
Christopher Seibel gilt da mit seinen Treppenläufen oder den Quälereien beim Tough Guy quasi als Aushängeschild. Sogar einen Doktor haben die Jungs von Trainer Burkhard Bell in ihren Reihen. Der Spaßvogel vom Dienst und das Schwergewicht am Kreis ist Dr. Thomas Kuhn. Als Doktor der Chemie kümmert er sich nicht nur im Reagenzglas um die Entfesslung der Elemente.
Seit Montag hat die Mannschaft mit Christopher Timmermann soger einen König - und zwar den König von AltSchermbeck. Schützenkönig der Kilian-Gilde zu sein, ist wahrlich kein Jux-Amt, sondern es hat Würde und Tradition.
Während sich in manch anderen Schützenvereinen regelrechte Akte der Nötigung bei der Präsentation der ernsthaften Bewerber um die Königswürde einstellen, oder gar das Reglement der Schützen auf ein Maß eines Kleingärtnervergnügens eingedampft werden muss, ist in Schermbeck die Welt noch in Ordnung.
Neben Christopher Timmermann traten noch vier weitere ernsthafte Bewerber an die Stange, um den zähen Holzvogel zu zerlegen. Christopher Timmermann hatte bereits im vergangenen Jahr nach der Königswürde gegriffen, war dabei allerdings knapp gescheitert. In diesem Jahr sollte es endlich klappen.
Durchhalten: Das hat Timmermann in der vergangenen Handball-Saison gelernt. „Titte”, so wird Majestät etwas despektierlich von den Mannschaftskameraden genannt, erlebte das Wechselbad der Gefühle in der Aufsteiger-Mannschaft.
So etwas härtet ab: Der 23-Jährige blieb cool, als sein Mitbewerber Thomas Bienbeck zunächst die besseren Karten hatte, aber um 15.38 Uhr ließ es der Rückraumexperte richtig krachen und der 656 Schuss machte aus dem „Ballermann” der Handball-Mannschaft den König der Altschermbecker Kilianer.
Entzückend die Königin Nina Große Ruiken und gerührt die Eltern des Königs: Vater Hubert ist Ehrenpräsident der Altschermbecker und Mutter Christel ist im kommenden Jahr die Silberkönigin der Kilianer. Genetische Vorbestimmung als Schützenkönig?
Dem 23-jährigen wird es egal sein. Kontinuität und Verbundenheit mit einem Ort, der durch Vereine Lebensqualität erhält sind die Besonderheit in Schermbeck. Da wechselt man nicht für ein Butterbrot die Fahne, sondern ist seinem Verein treu. Da sind feste Rituale, ein Vereinslokal und jede Menge Spaß, die übrigens sportliche Leistung nicht ausschließt.
Die Schermbecker Handballer sind der beste Beweis dafür. Verbandsliga mit einer weiterentwickelten Jugendmannschaft: Wo sieht man so etwas? Und wenn dann doch mal ein Neuer kommt, dann tut er das aus Überzeugung und nicht etwa, weil mit dem Scheckbuch gewedelt wird. Anstelle dessen gibt es Lebensqualität in einem Verein, der eine Gemeinschaft ist.
WAZ Dorsten, 15.07.2009, Jo Gernoth





Sie leben hoch, sie leben hoch...
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Foto: SV Schermbeck, Handball

Christopher Timmermann und Nina Große-Ruiken - ein strahlendes Königspaar hat die Regentschaft in Altschermbeck für ein Jahr übernommen.
Als am Montag gegen 15:30 Uhr im Eichenwäldchen bei Große-Ruiken der letzte Schuß auf den stark dezimierten Vogel gesetzt wurde, war der Jubel bei den Schermbecker Handballern riesengroß. Christopher Timmermann, Spieler unserer Verbandsliga-Herren, ist nun Altschermbecker Schützenkönig! Natürlich folgten zahlreiche Mitglieder der Handballabteilung der Einladung auf den Thron und es wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig gefeiert.
Eine Bildergalerie zum Altschermbecker Vogelschiessen gibt es hier

Pressebericht Dorstener Zeitung, von Berthold Fehmer am 13. Juli 2009
Christopher Timmermann schießt den Vogel ab
ALTSCHERMBECK. So einen jungen Schützenkönig hatte Altschermbeck wohl noch nie: Der 23-jährige Christopher Timmermann nutzte die Gunst der Stunde und schoss sich mit dem 656. Schuss zur Königswürde. Neue Königin ist Nina Große-Ruiken.

Lange hatte der Schützenvogel stand gehalten. Nur auf seine Krone legte er wenig Wert, denn die ging ihm bereits mit dem 27. Schuss von Frank Köther flöten. Nun begann ein zähes Schießen um die Insignien: Mit dem 210. Schuss nahm Ralf Buschmann das Zepter an sich. War damit offensichtlich aber noch nicht zufrieden und schnappte sich mit dem 236. Schuss auch noch den Reichsapfel. Der linke Flügel ging beim 316. Schuss an Gregor Zens und der rechte Flügel (446. Schuss) an Tim Große-Ruiken.
Der Vogel saß bombenfest
Wer glaubte, derart gerupft würde sich der Schützenvogel kampflos geschlagen geben, sah sich getäuscht. „Wir wissen, wie viele Schüsse der Vogel ab kann“, war aus Schützenkreisen zu hören. Doch bei den ersten paar hundert Schüssen sah es so aus, als ob sich die Schützen auf eine Nachtschicht einstellen könnten: So bombenfest saß der Vogel von Werner Steinkamp.
Doch die Schützen ließen sich nicht entmutigen, sondern zermürbten den Vogel Span für Span. Bis zuletzt fünf Anwärter übrig blieben, die sich nichts schenkten: Rainer Steinkamp, Markus Fasselt, Werner Schäfer, Christopher Timmermann und Thomas Bienbeck.
Sogar im Zylinder geschossen
Letzterer war es, der nach einem tollen Schuss bereits fast wie der neue König aussah. Doch es war nur die vordere Hälfte des Vogels, die abplatzte. Auch anschließend ließ Bienbeck nichts unversucht, schoss sogar im Zylinder. Doch alle seine Anstrengungen und die seiner Mitstreiter waren vergeblich. Nachdem Steinkamp den Vogel mit dem 655. Schuss entscheidend gelockert hatte, brauchte Timmermann 15.38 Uhr diese Steilvorlage nur noch zu vollenden.
Der Versicherungskaufmann und Sohn des Ehrenpräsidenten Hubert Timmermann und seine Königin Nina I. Große-Ruiken werden von den Ehrendamen Melanie Vennemann und Sandra Rother und den Ehrenherren Tim Große-Ruiken und Sven Felisiak auf dem Thron begleitet. Niemand auf diesem Thron ist älter als 24 – so etwas kann man in anderen Schützenvereinen mit der Lupe suchen!
Eine Bildergalerie zum Altschermbecker Vogelschiessen gibt es hier



Generalversammlung des SV Schermbeck am 23.6. 2009

Brilo und die "Narrenkappe"
Harmonische, aber schwach besuchte Generalversammlung des SV Schermbeck. Rainer Schmidt neuer 2. Vorsitzender.

Schermbeck. Lediglich zwei Minuten später als angesetzt eröffnete Johannes Brilo gestern Abend die Jahreshauptversammlung des SV Schermbeck, zu der sich aus dem 2119 Mitglieder zählenden Verein magere 25 in der Gaststätte Overkämping eingefunden hatten. Trotz der Schlagzeilen um die verweigerte Lizenz für die Fußballer in der NRW-Liga verliefen die zwei Stunden sehr harmonisch.
„Ich stehe mit der Narrenkappe da”, so der Vorsitzende der Rot-Weißen rückblickend auf die von ihm 15 Minuten zu spät eingereichten Lizenzunterlagen. Nach der einen oder anderen Frage zu seiner Einschätzung auf die Erfolgsaussichten vor dem Zivilgericht („Das ist ein sehr komplexes Thema und schwierig zu beurteilen!”) war der Fall aber schnell abgehakt. „Die Klage wird in dieser Woche eingereicht, bald wissen wir mehr”, so Brilo.
Durchweg positive Bilanzen zogen die fünf weiteren Abteilungen des SV Schermbeck. Ausdrückliches Lob bekamen die Fußballer für ihr Engagement auf der Anlage von den Leichtathleten in Person von Dieter Kettler. Sie profitieren aber natürlich nicht nur von den schönen Tribünen, sondern in erster Linie von der renovierten Laufbahn.
Der Kasse wurde einstimmig Entlastung erteilt, unter dem Strich stehen 2000 Euro Plus zu Buche. Haushalt und Vorstandsarbeit sollen auf Grund der immer komplizierteren Steuerfragen durch die Intensivierung der Arbeit mit dem Vereinsbuchungsprogramm „Winner” erleichtert werden.
Nach einem Jahr aus dem Vorstand aus privaten Gründen wieder verabschiedet hat sich die 2. Vorsitzende Marion Rauße-Marsfeld aus der Badmintonabteilung. Ihr Nachfolger ist der einstimmig gewählte Rainer Schmidt, Geschäftsführer der Handball-Abteilung. Vorgestellt wurde der Versammlung Fußball-Eigengewächs Benedikt Jansen, der ab dem 1. Juli offiziell seine Ausbildung zum Sportkaufmann beim SV Schermbeck beginnt. Im Hinblick auf die 100-Jahr-Feier im Jahr 2012 stehen Datum und ein großes Zelt ganz oben auf der Agenda. Denn dafür werden sich wohl mehr als 25 Mitglieder einfinden . . .
NRZ, 23.06.2009, Andreas Nohlen

1. inoffizielle Schermbecker Kartmeisterschaft.

Am Freitag, den 12.6. 2009 versammelten sich einige vermummte Gestalten, um in Oberhausen ihren Kartmeister zu suchen.
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Nach einer harten Qualifikation kam es zu folgender Startaufstellung: Carsten, Rouven, Phil, Titte, Sebi, Björn, Kiki, Fred, Boris, Chicken, Nik, Heiko, Micha.
Nach einer kurzen Pause kam es dann zum fliegenden Start hinter dem Safety-Car. Schon in der ersten Kurve kam es zu einem folgenschweren Crash. Titte wollte Phil innen überholen, doch Phil machte das Loch zu und so fuhren Björn, Sebi und Titte in das Kart von Phil. Nutznießer dieser Aktion waren Kiki und Fred. Die beiden konnten an der Unfallstelle vorbei ziehen und behaupteten bis kurz vor Schluss ihre Plätze.
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Aber die spektakulärste Leistung bot anschließend Sebi, der nach dem Crash am Feldende lag. Er rollte das Feld von hinten wieder auf und konnte auf der Ziellinie sogar noch Fred überholen. Währenddessen zog Carsten unbeirrt seine Runden an der Spitze des Feldes und stellte mit 56:15 sec. die Tagesbestzeit auf. Um den letzten Platz gab es auch ein heißes Kopf an Kopf Rennen, was Micha am Ende kapp gegen Heiko gewinnen konnte. Doch bei der Siegerehrung gab es nur fröhliche Gesichter und der Sieger wurde bei Timmermanns noch bis in den frühen Morgen gefeiert.

Seibels Gipfelsturm

kikischenkel Der Mann für Extreme rannte 11 674 Stufen den Niesen (Schweiz) herauf. Sein persönliches Ziel verfehlte er um zwölf Minuten. Deshalb will der Handballer des SV Schermbeck noch einmal beim längsten Treppenlauf der Welt starten.


"Ich habe mich bei der Vorbereitung verkalkuliert, weil ich vornehmlich die Oberschenkel trainiert habe". Kiki Seibel


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Die 11 674 Stufen führen an der Seilbahn entlang den Niesen hinauf.

Christopher Seibel hat sich mittlerweile von den Strapazen erholt. Zwei Tage lang plagte den Handballer des SV Schermbeck heftiger Muskelkater, nachdem er die 11 674 Stufen den Niesen im Berner Oberland hinauf gestürmt war. Das Ziel erreichte der Mann mit der Vorliebe für extreme sportliche Herausforderungen beim längsten Treppenlauf der Welt zwar. Sein persönliches Ziel, nach 80 Minuten auf der Gipfelplattform anzukommen, verfehlte er indes relativ klar. Der 23-Jährige benötigte 91:58 Minuten. "Das wurmt mich", sagt Seibel. Deshalb will er den Gipfelsturm noch einmal in Angriff nehmen, um zu schaffen, was er sich vorgenommen hat. "2010 oder 2011 will ich wieder dabei sein", meint der Schermbecker, der in der Gesamtwertung den 109. Rang im mit auf 200 Teilnehmer begrenzten Wettbewerb belegte.
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Geschafft: Christopher Seibel auf den letzten Metern vor dem Ziel. Fotos: Privat

Erster Fernseh-Auftritt
Seibels Ärger darüber, dass er langsamer als gedacht war, hielt sich aber in Grenzen. "Denn es war alles in allem ein cooles Wochenende", meint er. Zumal es mit einem ersten Fernseh-Auftritt verbunden war. Der Privatsender SAT 1 hatte sich nach dem RP-Bericht über sein Vorhaben bei Seibel gemeldet und einen Bericht über den Schermbecker im Regionalprogramm gezeigt. "Der Film in Fernsehen und der Lauf waren etwas Einmaliges für mich", sagt der 23-Jährige, der sich Jahr für Jahr besondere sportliche Herausforderungen sucht, auf die er sich dann monatelang akribisch vorbereitet.

Bei der Vorbereitung verkalkuliert
Das hatte er auch diesmal getan und in den Monaten zuvor 277 000 erklommen. "Doch ich habe mich bei der Vorbereitung verkalkuliert, weil ich vornehmlich die Oberschenkel trainiert habe", gibt der Schermbecker zu. Die schmerzhafte Folge war der starke Muskelkater in den Waden, der sich mittlerweile gelegt hat. Seibel musste beim Treppenlauf den Berg hinauf, bei dem er 1669 Höhenmeter überwand, außerdem seinen Plan verwerfen, so oft wie möglich zwei Stufen auf einmal zu nehmen. "Denn die Natursteinstufen waren wesentlich flacher und tiefer, als ich gedacht hatte", sagt Seibel, der wie die Konkurrenten vorher nicht auf der Treppe trainieren durfte, die entlang einer Seilbahn den Berg hinauf führt.
Unterwegs waren die Läufer alleine, weil an der Strecke kein Platz für Zuschauer war. Seibels Eltern Gerhard und Maria, Bruder Sebastian und Freund Felix Voss, die den Extremsportler in die Schweiz begleitet hatten, mussten mit der Seilbahn direkt zum Gipfel hoch. Sie konnten den 23-Jährigen erst auf den letzten Metern anfeuern. "Für die Zuschauer war's sicherlich nicht so attraktiv", meint Christopher Seibel. Für den SVS-Handballer aber, der jetzt in Ruhe überlegen will, welches extreme Ziel er sich für 2010 setzt. Vielleicht geht's wieder den Niesen herauf – nur schneller.
Rheinische Post - VON JOACHIM SCHWENK - 10.06.2009

Der Mann für Extreme


Christopher Seibel sucht die besondere sportliche Herausforderung. Der Handballer des SV Schermbeck startet am Samstag beim Niesenlauf, dem längsten Treppenrennen der Welt. Er will die 11 674 Stufen in 80 Minuten nehmen.
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Ein harter Kerl: Christopher Seibel (vorne) machte 2007 beim Tough-Guy-Race im englischen Wolverhampton mit. Er robbte beim 16 Kilometer langen Rennen durch Matsch unter Stacheldraht hindurch oder sprang durch brennende Heuballen. Foto: Privat

Der Mann sucht die sportliche Herausforderung. Nicht eine x-beliebige. Sondern die ganz besondere. Christopher Seibel will jetzt die längste Treppe der Welt hinauf. Der 23-Jährige, der im Rückraum des Handball-Verbandsligisten SV Schermbeck mit der Nummer eins auf dem Trikot spielt, startet am Samstag beim Niesenlauf in der Schweiz. Exakt 11 674 Stufen muss der Maschinenbau-Student nehmen – von 693 Metern geht's von der Talstation in Mülenen auf 2362 Meter rauf zur Gipfelplattform des Niesen im Berner Oberland. Seibel will's in 80 Minuten schaffen. Der Streckenrekord liegt bei 62 Minuten.
"Ich bin gut vorbereitet"
"Ich setzte mir gerne besondere sportliche Ziele, auf die ich ein halbes Jahr oder länger hinarbeiten muss", sagt Christopher Seibel. Er robbte 2007 beim 16 Kilometer langen Tough-Guy-Race im englischen Wolverhampton durch Schlamm und sprang durch brennende Heuballen. Seibel hat 2008 beim Großglockner-Lauf das Ziel nach 13,1 Kilometern, bei denen es rauf auf 2370 Meter Höhe ging, erreicht. Jetzt ist er bei der etwas anderen Art, einen Berg zu erklimmen, dabei. "Ich bin gut vorbereitet. Der Rest ist jetzt noch Kopfsache", sagt Seibel.

Info: Training verboten
Der 2364 Meter hohe Niesen am Thuner See wurde von 1906 bis 1910 durch den Bau einer Seilbahn erschlossen. Entlang der Bahn entstand eine Versorgungs-Treppe mit 11 674 Stufen. Trainiert werden darf auf ihr nicht.
Zum Vergleich: Die Treppe im Empire State Building besteht lediglich aus 1860 Stufen.


Er hat akribisch festgehalten, was er in den vergangenen Monaten geleistet hat, um bestens auf sein nächstes sportliches Abenteuer vorbereitet zu sein. 277 000 Stufen hat der Extremsportler erklommen. Zuletzt ist er regelmäßig die 570 Stufen am Gasometer in Oberhausen hinauf und mit dem Aufzug wieder runter und wieder rauf und wieder runter. 15 Mal. "Einige Leute haben mich schon etwas komisch angeguckt und sich gefragt, was ich da treibe", sagt Seibel.
Zuletzt hat er in einem Fitnessstudio auf einem Gerät, auf dem man Treppenläufe simulieren kann, für den Ernstfall geprobt. "12 000 Stufen habe ich geschafft", meint Seibel. Er weiß, dass dies nicht mit dem zu vergleichen ist, was ihn am Samstag erwartet. "Ich muss sehen, wie ich die Höhenluft verkrafte. Und die Stufen am Niesen haben eine andere Höhe als die, die ich trainiert habe", sagt er. Zwei Stufen will er, so lange es geht, auf einmal nehmen, wenn beim Rennen jeweils zwei Starter in 20-Sekunden-Abständen den Berg hinauf geschickt werden. Wer überholen will, ruft "Treppe". Die Teilnehmerzahl ist auf 200 begrenzt. Seibel hat sich schon im September angemeldet. Seitdem trainiert er, um die längste Treppe der Welt gut hoch zu kommen
Leisten-Operation nach dem Lauf
Nach dem Rennen will er sich einer längst fälligen Leistenoperation unterziehen, die ihm beim Sport zuletzt immer mehr behinderte. Dann wird Christopher Seibel sich die nächste sportliche Herausforderung suchen. "Ich habe ein paar Sachen im Hinterkopf", meint er. Ein Ultra-Triathlon wird nicht dabei sein. Den Plan hat der 23-Jährige verworfen. "Denn ich bin im Schwimmen nicht so gut", sagt der Mann für die Extreme. Rheinische Post, VON JOACHIM SCHWENK - 03.06.2009

Oldies but Goldies on tour 2009

steinhude2 Gemeinsam mit der 3. Herren haben unsere Oldies but Goldies von der Vierten am 15.-17 Mai ihre traditionelle Saisonabschlussfahrt unternommen. Diesmal ging es in den Naturpark Steinhuder Meer. Auf dem Programm standen am Freitag Abend eine Grillparty im Hotel, Samstag führte eine ausgedehnte Radtour zum Golf Park Steinhuder Meer. Dort übten sich unsere Jungs unter fachlicher Anleitung beim Putten und auf der Driving-Ranch. Golfen macht hungrig, aber auch durstig. So lies man den Abend bei einem leckeren Pils gemeinsam ausklingen. Hier ist die Fotostrecke
bilderraetsel2 Bilderrätsel
Samstag stand Golfen auf dem Programm bei der Oldie-Tour. Mit dem Golfsport hat unser Bilderrätsel einen engen Zusammenhang. Auf dem Bild seht ihr zwei Gegenstände. Richtig zusammen gesetzt ergeben die Namen das Lösungswort. Die richtige Lösung findet ihr hier

Erfolgreiche Teilnahme unserer Handballer beim Schermbecker Volkslauf 2009
volkslauf
Waren vom SVS-Handball dabei und haben sich gut platziert: Gregor Berger, Tim Kemper, Rene Kemper

Teilnehmer über die 10 km: (insgesamt 287 Läufer am Start)
Tim Kemper 52. Platz 43:33 min
Rene Kemper 88. Platz 46:05 min
Gregor Berger 91. Platz 46:11 min

Altersgruppe 94/95, 2.000 m:
1. Steffi Beckelmann (auch 1. Mädchen/Frau vom Gesamtlauf)
2. Michi Brühan (2. Mädchen/Frau vom Gesamtlauf)
3. Leonie Hater

Altersgruppe 96/97, 2.000 m:
1. Judith Baumeister
Jacky Brühan belegte den 1. Platz über 5.000m in ihrer Altersklasse und wurde 2. Mädchen/Frau vom Gesamtlauf.

Presseartikel NRZ


Jahreshauptversammlung der Handballabteilung am 12. Mai

Neuer Spieler und Schermbecker Neubürger

Als Gast auf unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung haben wir Michael Nölscher als Schermbecker Neubürger und neuen Spieler der 1. Herrenmannschaft begrüßt. Michael wechselt vom Süd-Regionalligisten SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen zum SV Schermbeck und wird nach einer 1-wöchigen Saisonabschlussfahrt mit seinen ehemaligen Regionalliga-Kollegen nach Mallorca in die nach Pfingsten startende Saisonvorbereitung des SV Schermbeck einsteigen.
Michael_Noelscher
Von links nach rechts: Franz Mischel (Betreuer 1. Herren), Michael Nölscher, Burkhard Bell (Trainer) und Boris Lambach (Torwart-Trainer)

Vorstand im Amt bestätigt

Die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt.
Der geschäftsführende Vorstand:
Klemens Nappenfeld, Abteilungsleiter
Jürgen Hüttemann, stellv. Abteilungsleiter
Rainer Schmidt, Geschäftsführer
Norbert Besten, Finanzwart

Sowie
Petra Felisiak, Spielwartin Damen
Franz Mischel, Spielwart Herren

Vorstand_SVS_Handball
v.l.n.r. sitzend Norbert Besten, Klemens Nappenfeld, Rainer Schmidt, Jürgen Hüttemann
v.l.n.r. stehend Franz Mischel, Petra Felisiak

norbert
Norbert Besten wurde für seine 30jährige Mitgliedschaft im Vorstand der Handballabteilung besonders geehrt. Er wurde auf den Tag genau vor 30 Jahren am 12. Mai 1979 Mitglied des Vorstandes unserer Handballabteilung.
Gala zum Abschluss

siegerfoto
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Verbandsliga Herren 26. Spieltag
SV Schermbeck - TuS Treudeutsch Lank 29:26

TuS Treudeutsch Lank unterliegt in Schermbeck dem SvS-Team und dem Publikum


Klappe, Vorhang und Tusch: Die erste Verbandsliga-Saison der Schermbecker Handballer ist Geschichte. Eine Geschichte, die mit ganz viel Angstschweiß um den Klassenerhalt am Ende dann doch erfolgreich geschrieben wurde. Co-Autoren dieser Erfolgsgeschichte sind die Schermbecker Handball-Fans, die auch am letzten Spieltag die Dreifachsporthalle an der Erler Straße in einen Hexenkessel verwandelten. „Es ist schon ganz toll, was die Fans hier alles bewegen. Sie haben uns auch in diesem Spiel wieder richtig angefeuert”, bedankt sich Trainer Burkhard Bell bei seinem Publikum im Namen aller Handballer des SVS.

Dabei mussten die rund 200 Verehrer der harten Jungs und der kleinen Tore die ersten zehn Minuten des Spiels miterleben, dass sich die Bell-Bande etwas schwer tat. Erst beim Stand von 7:7 warfen die Schermbecker den Turbo an und ein überragend agierender Heiko Kreilkamp setzte gemeinsam mit Frederik Bell an, ein ganz besonders ruhmreiches Kapitel der eigenen Laufbahnen zu schreiben. „Heiko hat die Fäden gemeinsam mit Frederik gezogen. Zusammen haben sie 16 Tore geworfen, das sagt wohl alles”, analysierte Trainer Bell, der ja auch der Vater von zwei wichtigen Spielern der Mannschaft ist.

Auch wenn der Vatertag erst in zwei Wochen stattfindet: Die beiden Jungs lieferten ihrem Daddy ganz besondere Geschenke. Niklas Bell versenkte als Torwart einen Siebenmeter souverän und teilte sich sehr erfolgreich mit Philipp Busjan den Job des Torhüters. Sein Bruder Frederik zauberte sich wieder den ein oder anderen Rückraumhammer aus dem Gelenk und war mit sechs Toren einer der Garanten des Sieges.

Noch ein Spieler hatte Grund, auf der anschließenden Party im Foyer der Halle, einen in die Kolonne zu werfen: Rückkehrer Paul Schreier erzielte mit seinem Treffer zum 13:12 das 600. Saisontor der Schermbecker. Eine versöhnliche Zahl. Im Laufe der weiteren Partie entwickelte sich ein munteres Spiel, das von den stets wechselnden Führungen lebte. Am Ende zeigten die Schermbecker, dass sie mehr Kraftreserven getankt hatten, denn im Endspurt hatte das Bell-Team klar die Nase vorn und siegte auch in diesem letzten Spiel der Saison verdient. Vielleicht ist diese kleine Serie der letzten drei Spiele ein Ausblick auf das, was die Fans der Schermbecker in der kommenden Saison erwartet. Schermbeck ist in der Liga angekommen und ist nicht untergegangen. Ein Verdienst einer Handballgemeinde, die nach dem Schlusspfiff zum gemütlichen Teil überging und richtig ausgelassen feierte. „Ich habe mich irgendwann verabschiedet. Meine Jungs haben wirklich eine gute Kondition, denn die sind nach dem Schlusspfiff der Hallenparty noch zum Feuerwehrfest gewechselt. Ich glaube, das wäre mir nicht so gut bekommen”, scherzt Burkhard Bell, der jetzt erst einmal eine Pause in Sachen Handball einlegen wird. Allerdings macht sich der Trainer schon ganz sicher seine Gedanken zur kommenden Saison. Und in der will sich Schermbeck endgültig in der Verbandsliga etablieren und einen Mittelplatz belegen. Die machen das. Bestimmt!

Zuschauer: 200. Schermbeck: N. Bell (1), Busjan; Chr. Seibel (1), Kuhn (1), Robert (1), Schreier (2), Kemper (2), Kuhlmann (1), Kreilkamp (10/1), Hinz (1), F. Bell (6), Felisiak, Timmermann (1), von Berg (1). Dorsten, 10.05.2009, Jo Gernoth

frederik Frederik Bell, Rückraumspieler des SV Schermbeck, feierte Samstag einen runden Saisonabschluss mit seinem Team. Auch in der neuen Saison werden die nun ein Jahr älteren jungen Wilden in der Verbandsliga am Ball sein. Und damit hatten sie sich das Feiern am Samstag verdient.

Karikatur: WAZ, Rudi Hennig


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  • RiCa50plus : Wie Trainingslager nun mal sind. sehr anstrengend.Da in den Spielen viel ausprobiert und Erkenntnisse gesammelt wurde, würde ein Bericht über die Spiele die wirkliche Situation verfälschen.
  • guest_5633 : Wie war denn das Traingslager der 2. Herren? Warum hört man von den Spielen nichts??
  • webby : Die kostet genau so viel, wie der Eintritt bei den Spielen: NIX
  • guest_2258 n : Jahreskarten: was kostet denn die Jahreskarte für 2.Herren + 2.Damen ?
  • Hexer : Wird er auch nicht;) Die Mädels wissen ihn einzuschätzen trotzdem war es ein sieg und sowas ist doch immer schön. Wahnsinnsleistung wars nicht aber es war ein guter auftakt in die neue Saison.
  • guest_5344 : Der Kommentar meines Vorredners aber auch nicht!
  • guest_5342 : Wahnsinnsleistung??? Der Sieg sollte nicht überbewertet werden!!!
  • Hexer : Berichte werden erst eingestellt wenn die Saison wieder anfängt;)
  • dolly : Du bekommst aber nur Bonuspunkte, wenn Du einen Bericht einstellst. Trotzdem eine Wahnsinnleistung!
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Presseartikel Senioren 2009 / 2010Testspiel SVS - HSG Schalke 96/04

Freitag, 16. Oktober 2009

article thumbnailSV Schermbeck - HSG Schalke 04 20:26Donnerstag, 15.10.2009, ...
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