Video zum Spiel auf sevenload.de Dem SV Schermbeck gelang in der Handball-Verbandsliga auch im fünften Spiel in Serie kein Sieg. Das gestrige 28:33 (15:15) beim Hülser SV war bereits die dritte Niederlage in Folge für die Mannschaft von Coach Burkhard Bell. "Im technischen Bereich fehlt uns momentan die Sicherheit. Und ich sehe keine Möglichkeit, etwas daran zu ändern. Wir brauchen einfach ein Erfolgserlebnis. Nur das kann uns helfen", lautete die Bestandsaufnahme des Trainers, der mit seinem Team in der Krise steckt. Zunächst "wie aus einem Guss" Seine Schützlinge waren zunächst auf einem guten Weg, sich mit einem Sieg selbst aus der Misere zu befreien. Denn sie erwischten einen nahezu optimalen Start, führten schnell mit 5:1 und hielten diesen Vorsprung bis zum 9:4. "Da haben wir wie aus einem Guss agiert. Die Spieler haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", sagte Bell. Auch die Tatsache, dass der Gastgeber in der Folgezeit bis auf einen Treffer herankam, brachte den SVS zunächst nicht aus dem Konzept. Er ging noch einmal mit 14:11 in Front. Als der Hülser SV jedoch abermals verkürzte und noch vor der Pause den Ausgleich schaffte, war es mit der Herrlichkeit des SV Schermbeck vorüber. "Derzeit ist es so, dass wir zu leicht aus dem Rhythmus kommen, wenn etwas Unerwartetes passiert", analysierte Bell die derzeitige Verfassung seiner Mannschaft. Nur noch Tabellenachter Die plötzliche Unsicherheit im Spiel der Gäste setzte sich nach der Pause fort. Das Team verfiel wieder in seinen alten Trott, leistete sich zahlreiche Abspielfehler und schloss seine Angriffe viel zu früh ab. Die Folge: Der Hülser SV, der durch den Sieg in der Tabelle am SV Schermbeck vorbeizog und diesen vom siebten auf den achten Platz zurückwarf, ging jetzt selbst in Führung und erarbeitete sich innerhalb kürzester Zeit einen Vier-Tore-Vorsprung. Der SVS bemühte sich zwar darum, im Spiel zu bleiben. Eine entscheidende Ergebnis-Korrektur gelang ihm aber nicht. "In dieser Phase haben wir sicherlich auch etwas Pech gehabt, weil wir mehrmals nur Pfosten oder Latte des gegnerischen Tores getroffen haben. Doch entscheidend war das sicherlich nicht", meinte Burkhard Bell, der es in der Schlussphase noch einmal mit einer offensiven Deckung probierte. Doch auch das fruchtete nicht. So hatte der Hülser SV keine große Mühe, den Sieg ins Ziel zu bringen. SV Schermbeck: N.Bell, Busjahn – C.Seibel, Kuhn (4), Robert (6/1), Speckamp (1), Kerbstadt (3), Hinz (4), Nölscher, Kedzierski (4), F.Bell (3), Felisiak (2), Timmermann (1). Bericht: RP Landesliga Damen SV Schermbeck - Tus Lintfort 2 17:18 (2:12) Die Frauen des SV Schermbeck machen sich das Leben schwer: Gegen den TuS Lintfort II war die Mannschaft eine Halbzeit nicht präsent und zeigte im zweiten Durchgang eine der besten Leistungen der laufenden Saison. Am Ende wurde mit einem höchst umstrittenen Siebenmeter für die Gäste ein Stricht durch einen möglichen Punktgewinn gemacht. „Es ist jetzt wirklich nicht so, dass ich das Ergebnis an diesem Siebenmeter fest machen will, der drei Sekunden vor Spielende das Remis gekostet hat, aber das war schon ärgerlich“, sagte SVS-Trainer Arno Bisdorf nach dem Spiel. Allerdings zollte der Trainer auch den Zuschauern Respekt, dass sie es in der ersten Halbzeit dieser Begegnung in der Halle ausgehalten haben. „Das war eine Zumutung und hatte nichts mit Handball zu tun. Wir haben beim Stand von 2:12 die Seiten gewechselt“, sagte Bisdorf regelrecht entsetzt über die Leistungsverweigerung seines Teams in der ersten Halbzeit. Kurios, wie die gleiche Mannschaft dann in der zweiten Halbzeit zu Werke ging: Eine aggressive Deckung, die mit schnellen Pässen die Lintforter immer wieder überlistete. Carolin Heidermann war erneut mit neun Treffern die überragende Torschützin und am Ende der Partie hatten die Schermbeckerinnen mit 15:6 gewonnen. Allerdings nur die zweite Halbzeit. In der Gesamtabrechnung gingen zwei wertvolle Punkte verloren, denn die Reserve der Lintforter wäre zu schlagen gewesen. „Keine Frage: Wir haben einen Matchpunkt in Sachen Klassenerhalt vergeben und die ganze Sache wir jetzt deutlich schwieriger“, sagte ein betrübter Trainer Bisdorf, der die Formschwankungen jetzt erst einmal analysieren will. SV Schermbeck: Alfers – Heuwing, Hebing (2), Bisdorf (3), Brühan, Keller, Felisiak, C. Heidermann (9/3), Besten (1), Becker, S. Kock, Franke (2). Bericht: WAZ
Der Spieltag im Überblick:
06.03.2010 13:15
SV Schermbeck E1M
SV Neukirchen E1M
23:2
06.03.2010 14:30
SV Schermbeck D1M
TuS Rheinberg D1M
4:4
06.03.2010 16:15
SV Schermbeck C1M
Rheydter SV Handball C1M
34:18
06.03.2010 16:45
HC TV Rhede B2M
SV Schermbeck B1M
20:17
06.03.2010 18:00
SV Schermbeck 2M
TuS Lintfort 1M
25:29
06.03.2010 20:00
SV Schermbeck 1F
TuS Lintfort 2F
17:18
07.03.2010 11:15
SV Schermbeck 4M
SV Blau Weiß Dingden 3M
7:17
07.03.2010 16:00
Hülser Sportverein 1M
SV Schermbeck 1M
33:28
07.03.2010 16:15
TV Borken 3F
SV Schermbeck 2F
14:25
07.03.2010 16:30
SV Schermbeck D1J
HSG Hald/Mehrh/Isselb D1J
6:22
07.03.2010 17:00
HSG Hald/Mehrh/Isselb A1J
SV Schermbeck A1J
28:22
07.03.2010 17:45
SV Schermbeck 3M
SV Blau Weiß Dingden 2M
24:21
18. Spieltag Saison 2009 / 2010
Mittwoch, 03. März 2010 um 10:55
Ergebnisse 27. / 28. Februar
Weibliche C-Jugend sichert sich vorzeitig die Meisterschaft in der Verbandsliga HSG Mülheim/Oberhausen - SV Schermbeck 10:23 Bereits am vorletzten Spieltag der Verbandsliga Mädchen C konnten sich die Mädels um Trainer Niklas Bell mit einem Auswärtssieg bei der HSG Mülheim/Oberhausen die Meisterschaft sichern.
Verbandsliga Herren SV Schermbeck - TV Schwafheim 24:28 (11:13) Samstag, 27.02., 18:00 Uhr, Dreifachsporthalle Das Verbandsliga-Team des SV Schermbeck hat erneut verloren. In einer kampfbetonten Partie gegen den Tabellennachbarn TV Schwafheim hatten die Schermbecker viele Gelegenheiten, einen Sieg einzufahren, vergeben. „Ich will meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die haben wie die Löwen gekämpft, aber es hat nicht gereicht“, ärgerte sich SVS-Trainer Burkhard Bell nach dem Spiel. Es haperte allerdings bei der Chancenverwertung. Dabei waren es immer wieder überhastete Tempogegenstöße, die nicht verwandelt wurden und häufig im Gegenzug durch die Schwafheimer um Marcel Reimann verwertet wurden. Einmal mehr war es der angeschlagene Michael Nölscher, der lautstark seine Mannschaftskameraden zur Raison rief: Doch sein Appell verhallte an diesem Samstag. Bis auf den grandios agierenden Philipp Busjan, der die Schermbecker immer wieder mit tollen Paraden im Match hielt, blieb der am Limit spielende Michael Nölscher mit seiner Leidenschaft weitgehend allein. „Ein Handballer kann nicht leise sein. Wir verlieren im Kopf. Außerdem muss auch mal hingelangt werden“, meinte Nölscher nach dem Match. Tatsächlich muss es für den Kreisläufer der Schwafheimer kein Vergnügen gewesen sein, zwischen Michael Nölscher und Mark Kedierzki die Position zu halten. Überhaupt: Es wurde hart gespielt und der Kopfverband wurde quasi zum Match-Kennzeichen: Thomas Kuhn musste eine Platzwunde auf der Stirn behandeln lassen und auch auf Schwafheimer Seite wurde ein Turban getragen. Trotz aller Spielkunst: Schwafheim spielte den berühmten Tick entschlossener und konnte seinen Vorsprung über die gesamte zweite Halbzeit halten. Schermbeck lief immer hinter her und am Ende ins Leere. „Wir werden in dieser Woche daran arbeiten. Auch mit ungewöhnlichen Methoden. Die Richtung stimmt schon, aber wir müssen entschlossener werden“, sagte Burkhard Bell. Der Trainer weiß, dass Feuer seine Festung in Schermbeck wieder heiß machen muss.
Der SV Schermbeck schaffte gestern in der Handball-Landesliga der Frauen nach einer famosen Aufholjagd den zweiten Sieg in Serie und verließ durch den 23:21 (6:14)-Erfolg bei der SV Friedrichsfeld II vorerst die Abstiegsplätze. Trainer Hans-Arnold Bisdorf hatte anschließend Mühe, eine Erklärung für den ungewöhnlichen Verlauf der Partie zu finden. "Die erste Halbzeit war eine ganz traurige Veranstaltung. Wir waren überhaupt nicht präsent, haben viel zu pomadig gespielt", analysierte der Coach. Um so begeisterter war er jedoch von der Moral seiner Schützlinge, die in der 36. Minute beim Stand von 8:17 eine Aufholjagd starteten. "Plötzlich passte alles. Die Spielerinnen haben doch noch den Schalter gefunden", beschrieb Bisdorf die Leistungssteigerung des SVS. In der 56. Minute gelang den Gästen der Ausgleich. Sie blieben danach weiter dominant und schafften so noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg. SV Schermbeck: Alfers – Hebing (3), Heuwing (4/3), Keller, T. Heidermann, C. Heidermann (12/5), Brühan, Bisdorf, Felisiak, Besten (3), Becker (1), S. Kock, Franke. Der Spieltag im Überblick:
27.02.2010 13:15
SV Schermbeck E1J
TuS Xanten E1J
23:9
27.02.2010 14:30
SV Schermbeck B1J
HSG HMI B1J
23:28
27.02.2010 16:00
SV Schermbeck A1M
Uedemer TuS A1M
31:15
27.02.2010 16:30
HSG Mülh./Oberh. C1M
SV Schermbeck C1M
10:23
27.02.2010 18:00
SV Schermbeck 1M
TV Schwafheim 1M
24:28
27.02.2010 20:00
SV Schermbeck 2F
TSV Bocholt 3F
11:22
28.02.2010 11:15
TV Borken 3M
SV Schermbeck 3M
29:21
28.02.2010 11:15
TV Borken 1M
SV Schermbeck 2M
28:18
28.02.2010 11:45
HC TV Rhede D1J
SV Schermbeck D1J
17:23
28.02.2010 12:00
Tb. Oberhausen E1M
SV Schermbeck E1M
20:12
28.02.2010 15:45
SV Schermbeck B1M
SV BW Dingden B1M
43:9
28.02.2010 16:20
SV Friedrichsfeld 2F
SV Schermbeck 1F
21:23
28.02.2010 17:00
TV Bruckhausen 1M
SV Schermbeck 4M
27:13
28.02.2010 17:00
SV Schermbeck C1J
Moerser Adler HSG C2J
19:32
28.02.2010 18:30
SV Schermbeck A1J
SV BW Dingden A1J
22:16
17. Spieltag Saison 2009 /2010
Mittwoch, 24. Februar 2010 um 10:02
Verbandsliga Herren TV Walsum-Aldenrade - SV Schermbeck 28:27 (11:14)
Ein bitterer Samstag war dieser Ausflug der Bell-Sieben in den Duisburger Norden: Ohne Not ließen die Schermbecker zwei Punkte in Walsum liegen und verloren ein schon sicher gewonnen geglaubtes Spiel mit 27:28.
„Dummheit, Unvermögen oder Pech: Ich weiß nicht, wo man anfangen soll. Dieses Spiel zu verlieren grenzt schon fast an den Tatbestand des groben Unfugs“, ärgerte sich Trainer Bell über den Auftritt seiner Jungs. In der Tat ist derzeit so etwas wie der Wurm im System der Schermbecker am Werk. Gleich mit dem Anpfiff zogen die Gastgeber auf 8:3 davon. Dieser Auftakt hätte Warnung sein müssen. Die Lösung für einen Sieg der Schermbecker war die Aufholjagd, denn mit druckvollem Spiel fand Schermbeck seine Linie und so den Weg zurück in das Match. Mit 14:11 hatten die Schermbecker zum Seitenwechsel die Verhältnisse gerade gerückt und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs zog Schermbeck davon. „Wir lagen 17:11 in Führung. Ich verstehe nicht, wie man dann so eine Dominanz aufgeben kann und sich ins Bockshorn jagen lässt“, wunderte sich Burkhard Bell, der an der Seitenlinie erdulden musste, wie sich der Vorsprung seiner Mannschaft, die in der Abwehr indiskutabel agierte und im Angriff mit individuellen Fehlern am laufenden Band auffiel, wie Schnee in der Sonne auflöste. Im dramatischen Finish des Spiels trat sogar der am Meniskus verletzte Michael Nölscher als Rettungsanker auf und erzielte sogar den beinahe entscheidenden Treffer, aber eine völlig unnötige Zeitstrafe des SVS öffnete den Gastgebern das Tor zum Führungstreffer. Diese Chance nutzte Walsum ohne Gnade. Der SVS steckt in einem Zwischentief und Trainer Bell weiß das sehr genau. Er wird Lösungen finden. Ganz sicher. SVS: N. Bell, Busjan; C. Seibel (2), Kuhn (1), Robert (2/1), Speckamp (2), Kerbstadt (3), Kreilkamp (3/1), Hinz (5), Nölscher (1), Kedzierski (4), F. Bell (4), Timmermann. WAZ, Jo Gernot
Lebenszeichen der SVS-Damen Nach neun Niederlagen in Serie haben die Landesliga-Handballerinnen des SV Schermbeck ein deutliches Lebenszeichen gegeben. Beim Tabellendritten DJK Styrum gewann das Team von Trainer Arno Bisdorf mit 26:24 (15:13) und schöpft neue Hoffnung auf den Klassenerhalt.
„Das war eine erstaunliche Leistung, die mich optimistisch für die kommenden Aufgaben stimmt”, freute sich Bisdorf über den unerwarteten Erfolg. Die offene, aggressive Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg gegen die stärkste Offensive der Liga. Erst nach 34 Minuten gingen die Schermbecker zum ersten Mal mit 17:16 in Führung, gaben diese bis zum Schlusspfiff jedoch nicht mehr her. SVS: Alfers, van Teuling; Hebing (3), Heuwing (5/2), Brühan (3/1), L. Heidermann (1), Felisiak (2), C. Heidermann (5), Besten (2), Becker (3), S. Kock, Franke (2). NRZ, Cai-Simon Preuten