Oberliga Mädchen B Turnverein Biefang - SV Schermbeck 14:26 (8:15) Unglaublich aber wahr! Die Erfolgsgeschichte der weiblichen B – Jugend in der Oberliga geht weiter!
Die weibliche B Jugend des SV Schermbeck spielt in der Oberliga weiter oben mit und das sehr eindrucksvoll! Nach den Weihnachtsferien ging man etwas unsicher in die schon angebrochene Rückrunde. Zur Erinnerung: Man verlor in Lobberich das Rückrundenspiel sehr unglücklich mit nur einem Tor. Dies lag auch an dem Verletzungspech. So verlor man erst einmal ein wenig Boden zu den klaren Favoriten der Liga TV Aldekerk und dem TV Biefang. Doch durch zwei klare Siege gegen Kempen und Metmann – Sport gewannen die Schermbeckerinnen wieder an Selbstbewusstsein und langsam wurden die Verletzten wieder fit. Im Training konnte konzentriert gearbeitet werden. Aldekerk schlug den TV Biefang mit 20:19 und somit rutsche der SVS wieder an Biefang vorbei. So hieß es nun: Spitzenspiel in Oberhausen beim TV Biefang. Man merkte den Mädels im Training an wie viel Bock sie hatten dieses Spiel für sich zu entscheiden. Man lauschte im Training den Anweisungen des Trainers entschlossen. Wir wollten eine etwas veränderte Deckung spielen, um der Spielmacherin von Biefang keine Chance zur Entfaltung zu geben. Sie war der Dreh- und Angelpunkt im Hinspiel. So wollten wir mit einer sehr defensiven 5:1 Deckung Biefang in die Knie zwingen. Zum Spiel: Oft gab es bei uns Spiele wo wir nicht über 50 Minuten konzentriert spielten. Dies sollte diesmal ganz anders laufen. Zwei schnelle Tore brachten uns schnell in Führung und schon am Anfang des Spiels zeigte sich das die Abwehr unglaublich sicher stand. Lisa Schultz und Jana Schmidt boten eine hervorragende Abwehrleistung und setzen die im Training eingeübte Deckung stark um. Vorne im Angriff übernahm Kristin Kuhaupt die Verantwortung und wurde dann auch in Manndeckung genommen. Dies brachte aber wenig für den Gastgeber, denn Kristin ging von nun an, an den Kreis und Kathi Ueffing übernahm die Verantwortung aus dem Rückraum. Außerdem traf Michaela Brühan von Rechtsaußen nach belieben. So gingen wir gegen den Tabellendritten mit einem Vorsprung von 7 Toren in die Halbzeit (8:15). Wer jetzt gedacht hatte die Schermbeckerinnen würden jetzt nachlassen hatte sich getäuscht. Man spielte nun wie entfesselt und stand die Abwehr mal nicht gab es eine Überragende Torfrau mit Nina Link. Die Mädels zogen schnell auf 10:20 davon und Biefang gab sich etwas auf. Die Schermbeckerinnen, die ab Mitte der ersten Halbzeit auf ihren Kopf und Teamkapitän, Judith Baumeister, verzichten mussten, da sie bei einer Abwehraktion umgeknickt war, spielten nun ihr Spiel runter und gewannen das Spiel auch verdient mit 14:26. Gespielt haben: Link (TW), Glasmeier, Reuter (1), Lippmann, Baumeister, Kantert, Schmidt (1), Schultz (4), Brühan (5), Ueffing (6), Kuhaupt (9) Mit diesem Sieg haben die Mädels gezeigt was in ihnen steckt und können sich nun noch auf 4 Spiele in der Oberliga freuen. In dem Spiel gegen Aldekerk wird sich dann entscheiden ob die Schermbeckerinnen vielleicht sogar noch eine größere Überraschung schaffen können. Aber eins muss ich als Trainer einmal sagen: Alles was jetzt kommt ist Zugabe, wir sind in die Saison mit dem Ziel 5ter zu werden gestartet. Dieses Ziel wurde jetzt schon erreicht. Man kann sehr stolz sein was die Mädels zusammen erreicht haben in dieser Saison!! Ich bin auf jede einzelne sehr stolz und ich freue mich auf das was noch kommt!! Macht weiter so Mädels!! Ihr habt jetzt schon mehr erreicht als wir alle gedacht haben!! Niklas Bell
SV Schermbeck unterliegt Schwafheim Michael Nölscher ist ein Mensch mit einer hohen Toleranzschwelle. Anders lässt sich seine gelassene Reaktion auf die unglückliche und knappe 22:23-Niederlage seines Teams gegen den TV Schwafheim nicht erklären. Die Gäste konnten die Punkte aus der Dreifachsporthalle aufgrund einer eklatanten Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns entführen. Patrick Janduda setzt sich am Kreis gegen die Schwafheimer Abwehr durch (Foto: Jo Gernoth)
„Ich würde niemals sagen, dass Schiris ein Spiel verpfiffen haben. Die machen ihren Sport und da erwischt man schon einmal einen schlechten Tag“, sagte Nölscher mit diplomatischen Worten nach dem Spiel. Tatsächlich hatte in der letzten Spielminute einer der Gäste die Abkürzung durch den eigenen Kreis gewählt, um Tobias Hermann zu stoppen. Ein glasklarer Siebenmeter, der nicht gewährt wurde. Drei Sekunden vor dem Spielende hämmerte dann der Schwafheimer Christian Rakebrand den Ball unhaltbar für den überragenden Niklas Bell in das Schermbecker Tor und raubte so der Nölscher-Sieben den Lohn für eine tolle Leistung. „Der zweite Schiedsrichter hat sich bei mir für diese Fehlentscheidung entschulidigt“,, sagte Nölscher während der Pressekonferenz.
Nichts erinnerte beim Auftritt der Schermbecker an das Desaster, das sich die Mannschaft selbst beim Spiel am vergangenen Wochenende bereitet hatte. „Wenn die so gallig wie heute gegen Lürrip aufgetreten wären, hätten sie haushoch gewonnen“, sagte SVS-Urgestein Norbert Besten nach fünf Minuten Spielzeit, in denen die Mannschaft klar zeiget, dass sie etwas gutmachen will. Cristopher Seibel organisierte lautstark die Abwehr, derweil er den wuchtigen Schwafheimer Torjäger Kevin Wiedemann in Manndeckung nahm. „So einen Brocken wie Wiedemann kannst du nie zu 100 Prozent aus dem Spiel nehmen, aber Kiki Seibel hat wie alle seine Mannschaftskameraden einen guten Job gemacht“, sagte Michael Nölscher. Beide Teams schenkten sich nicht einen Millimeter Raum und entsprechend eng war auch das Spielergebnis: Im ersten Durchgang gelang es keinem der beiden Teams einen Vorsprung von mehr als einem Tor herauszuspielen. Als dann bei Stand von 10:10 die Seitengewechselt wurden, herrschte Optimismus in der Mannschaft und auf den Rängen und es wurde eine ähnlich kämpferische zweite Hälfte erwartet. Was folgte, war Ernüchterung, denn Schermbeck knickte ein. Mit 15:19 lagen die Schermbecker nach 45 Minuten hinten, als Michael Nölscher seine Deckung umstellte und Niklas Bell ins Tor stellte. Staubsauger Kiki Seibel fischte in der Folge etliche Schwafheimer Pässe ab, die Kreilkamp & Co. in schnellen Gegenstößen zu Toren verwandelten. Nach 58 Spielminuten stand es 22:22 und das Schiedsrichtergespann aus Haldern verwandelte dieses grandiose Handballfest beider Mannschaften in eine komische Oper: Ohne das der Feldschiedsrichter ein Foul geahndet hatte, strafte der Seitenlinien-Schiedsrichter Sebastian Seibel mit zwei Minuten ab. Es wurde auf dem Spielfeld hektisch und als Tobias Hermann den Sieg auf der Hand hatte, war es der ausbleibende Pfiff, der hier einmal mehr bewies, dass Sport tragisch sein kann.
SVS: N. Bell, Busjan; C. Seibel (2), S. Seibel, Kuhn, Kerbstadt (1), Kreilkamp (4), Hinz, F. Bell (4/1), Felisiak (3), von Berg (1), Hermann (3), Janduda (4), Klein. WAZ, Jo Gernoth, 30.1.2012
Das Team von Trainer Hans-Arnold Bisdorf gab einen sicher geglaubten Vorsprung nach der Pause noch aus der Hand. Beim 24:26 (14:6) hatte der Gastgeber zwischenzeitlich mit acht Toren vorne gelegen. "Das darf uns nicht passieren. Ich hatte schon zur Halbzeit versucht, die Euphorie zu bremsen. Das ist bei den Spielerinnen wohl nicht angekommen", sagte der enttäuschte SVS-Trainer, dessen Schützlinge die zweite Niederlage in Folge kassierten. In der 40. Minute führte der SV Schermbeck noch mit 18:12. Acht Minuten später war der Vorsprung schon dahin. "Wir haben in der Abwehr nicht mehr so konsequent gespielt wie in der ersten Halbzeit. Das war letztlich entscheidend dafür, dass wir uns den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand haben nehmen lassen", meinte Hans-Arnold Bisdorf. SV Schermbeck: Schäfer - Beckelmann, Dahlhaus (3), Franke, Grömping (2), Heuwing (1/1), Körkemeier (5), Kötter (2), Schulze (1), Seck (9/3), Zampich (1).
Der Spieltag im Überblick:
27.01.2012 16:00
HSG Hald/Mehrh/Isselb D1M
SV Schermbeck D1M
8:16
Hogenbuschhalle, Mehrhoog
28.01.2012 13:15
SV Schermbeck D2J
HC TV Rhede D2J
0:0
2:0 Pkte SVS
28.01.2012 14:30
HC TV Rhede E2J
SV Schermbeck E1J
15:14
Schulzentrum Rhede
28.01.2012 14:45
SV Schermbeck D1J
HSG Voerde/Friedrichsf D1J
19:19
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
28.01.2012 16:15
SV Schermbeck C1M
HSG Voerde/Friedrichsf C1M
29:16
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
28.01.2012 16:30
Moerser Adler HSG B2J
SV Schermbeck B1J
25:26
BBZ Moers
28.01.2012 17:30
Moerser Adler HSG 3M
SV Schermbeck 2M
29:31
Sporthalle Kirschenallee, Moers
28.01.2012 18:00
SV Schermbeck 1M
TV Schwafheim 1M
22:23
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
29.01.2012 14:00
Moerser Adler HSG C1J
SV Schermbeck C1J
15:29
Sporthalle Bismarckstraße, Moers
29.01.2012 14:15
SV Schermbeck E1M
HSG Duisburg-Süd Jugend E1M
7:10
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
29.01.2012 15:00
Turnverein Biefang B1M
SV Schermbeck B1M
14:26
T-Heuss-Realschule, Oberhausen
29.01.2012 16:00
SV Schermbeck A1J
HSG Hald/Mehrh/Isselb A1J
26:21
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
29.01.2012 16:30
HC TV Rhede F1J
SV Schermbeck F1J
5:5
Schulzentrum Rhede
29.01.2012 18:00
SV Schermbeck 1F
DJK Styrum 06 1F
24:26
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
29.01.2012 19:15
TV Issum 2M
SV Schermbeck 3M
21:22
Sporthalle Issum
Das Wunder von Schermbeck
Sonntag, 29. Januar 2012 um 13:02
Sport hat immer eine Vorbildfunktion gehabt und zu einer Zeit, als Schermbeck noch aus Altschermbeck und Schermbeck bestand, waren es mutige Frauen, die in eine Männerdomäne einbrachen und mit dem Feldhandball die Bevölkerung mobilisierten. Hier ist die Geschichte des Spiels um die Westdeutsche Meisterschaft, das am 19. März 1950 rund 1500 Zuschauer in das noch von den Spuren des Krieges gezeichnete Schermbeck lockte.
Im Frühjahr 1946 trafen sich die Frauen auf dem Sportplatz neben der Altschermbecker Volksschule. Dieser Platz war mehr ein Sandkasten, als ein Rasengeläuf, aber er hielt die Handball-Amazonen des Spielvereins Schermbeck nicht davon ab, fleißig zu trainieren. Zu dieser Zeit bestand eine Handballmannschaft nicht aus sieben Spielern, sondern es mussten elf Freundinnen sein, die auf dem Großfeld nicht auf kleine Tore, sondern auf Fußballtore spielten. Es dauerte nur wenige Wochen, als man sich ein Freundschaftsspiel gegen die damals noch nicht zur Gemeinde Schermbeck gehörenden Gahlenerinnen zutraute. Mit 1:7 verlor Schermbeck und man befasste sich jetzt intensiv mit dem Spiel und trainierte noch härter.
Nach vielen Freundschaftsspielen im Raum Dorsten, Duisburg und Gelsenkirchen meldete man sich zum Kampf um die Meisterschaft dem Handballverband Westfalen an. Rasch entwickelte sich die Mannschaft zur Macht vom Niederrhein und das Team behauptete sich gegen die etablierten Vereine.
Als Mannschaftsführerin und Leitfigur fungierte damals Lisbeth Rademacher, die ihr Team von Sieg zu Sieg führte. Als Trainer war zunächst Paul Overberg am Werk, der dann von Hermann Stricker abgelöst wurde. Stricker führte zu jener Zeit ein Baugeschäft und auf der Ladefläche seines LKW fuhr die Mannschaft von Sieg zu Sieg. Lohn für die Strapazen auf Ladefläche und Großfeld war die Bezirksmeisterschaft im Jahre 1950 in der Handballgruppe des rechten Niederrheins. Spätestens dieser Titel kann getrost als Startschuss für den ersten Handball-Boom in Schermbeck und Altschermbeck bezeichnet werden. Die Schermbeckerinnen hatten sich im Kampf um die Westdeutsche Meisterschaft gegen den damaligen Topverein Krefeld-Oppum mit dem erstaunlichen Ergebnis von 2:0 durchgesetzt.
Am 19. März kam es dann im Schatten des notdürftig aus Holz gezimmerten Feuerwehrturms zum großen Spiel um den Westdeutschen Titel gegen den Deutschen Meister Schwarz-Weiß Barmen: 1500 Zuschauer säumten den Schermbecker Sturzacker und Lisbeth Rademacher führte den Außenseiter auf das Spielfeld. „Es war ein großartiges Gefühl, als wir da aufliefen und das ganze Dorf auf den Beinen war. Wir hatten schon vor dem Anpfiff gewonnen. Das Ergebnis spielte keine Rolle“, sagt die heute 83-jährige Helma Thimoreit, die seinerzeit noch Nappenfeld hieß und aktiv an diesem legendären Match teilnahm. Dass die Schermbecker am Ende mit 0:6 verloren, war kein Beinbruch.
Frauenhandball blieb in Schermbeck immer ein Publikumsmagnet. Daran änderte sich auch nichts, als nach den Erfolgen der Frauen ein Männerteam ins Leben gerufen wurde. Der Auftritt der Schermbecker Frauen gegen Barmen hatte sie in der Szene berühmt gemacht und die ersten Adressen des Frauenhandballs der noch jungen Bundesrepublik traten in Schermbeck an oder luden die Schönheiten vom Land zu sich ein. Urania Hamburg, Werder Bremen und die Reinickedorfer Füchse waren Gegner des SVS.
Der Handball führte die Schermbeckerinnen sogar ins Ausland. Es war 1952 noch längst nicht alltäglich, dass eine Deutsche Mannschaft in Holland aufspielen konnte. In Utrecht wurde sogar ein zweiter Platz belegt. Zwischen 1955 und 1960 schafften die Schermbeckerinnen vier Mal den Sprung unter die letzten Acht in der Pokalrunde. Auch als 1959 für die Frauen das Kleinfeld unter freiem Himmel eingeführt wurde, setzte sich der Siegeszug des Handballs in Schermbeck fort. Handball ist in Schermbeck bis heute eine Sportart, die fasziniert. Den Grundstein dafür legten mutige Frauen wie Lisbeth Rademacher und Helma Nappenfeld lange vor der Frauenbewegung. WAZ, 27.01.2012, Jo Gernot
Jo Gernoth
Claus übernimmt Trainerposten
Samstag, 28. Januar 2012 um 12:48
Arno Bisdorf wird zum Ende der Saison sein Amt als Trainer des Frauen-Landesligisten SV Schermbeck aus privaten Gründen niederlegen. Mit der bisherigen Co-Trainerin Annika Claus hat der Club bereits eine Nachfolgerin gefunden. Foto: WAZ
Die laufende Saison ist eine der besten seit Jahren. Schermbecks Handballerinnen stehen auf dem dritten Platz der Landesliga. Arno Bisdorf hat seinen Anteil daran, dass sich das Team vom Abstiegskandidaten zum Topteam entwickelte. Doch nach fünf Jahren ist Schluss. „Ich bin der Meinung, dass es Zeit für einen neuen Impuls ist. Ich habe meine Aufgabe erfüllt und kann am Ende der Saison den Staffelstab guten Gewissens weiterreichen“, sagt Bisdorf. Der Mehrhooger sprach zuerst mit seiner Co-Trainerin Annika Claus bevor er dem Vorstand seinen Entschluss mitteilte. „Ich begrüße es, dass Annika meinen Job übernimmt. Der Generationswechsel bot sich geradezu an“, sagt Bisdorf, der sich in Zukunft mehr auf sein Privatleben konzentrieren will.
„Wir respektieren Arnos Gründe natürlich. Wir glauben, dass wir auch mit Annika für die Zukunft gut aufgestellt sind. Sie genießt Respekt bei unseren Spielerinnen und ist ein toller Typ“, kommentiert Schermbecks Geschäftsführer Rainer Schmidt die Klärung der Trainerfrage. „Ich persönlich hatte geglaubt, Arno würde noch ein Jahr länger Trainer sein und war dementsprechend überrascht“, so Annika Claus. Dennoch habe sie nicht lange gezögert, als sie der Vorstand auf den Trainerposten ansprach: „Der Vorstand wusste, dass ich mittelfristig ins Trainerlager wechseln möchte. Und ich bin sehr froh darüber, dass ich schon in der kommenden Saison eine Chance bekomme.“ Mit der beginnenden Trainerlaufbahn endet für Annika Claus aber auch die Zeit als aktive Spielerin. „Beides ist wohl nur schwer miteinander zu vereinbaren. Ich möchte mich ganz auf das Amt konzentrieren“, erklärt Claus, die in kürze ihren ersten Trainerlehrgang absolvieren will.
Bis zum Saisonende soll aber alles wie gewohnt laufen. Zeit, sich auf den bisher verdienten Lorbeeren auszuruhen, hat der SV Schermbeck ohnehin nicht. Nach der unglücklichen Niederlage gegen Bocholt steht am Sonntag das Heimspiel gegen Die DJK Styrum 06 auf dem Programm. Der Zug an die Tabellenspitze ist zwar wohl endgültig abgefahren, doch der zweite Platz hinter Spitzenreiter Sportfreunde Hamborn ist mit nur zwei Punkten Abstand noch in Reichweite. Gegen die Mülheimerinnen soll der siebte Saisonsieg eingefahren werden. Allerdings gehen die Schermbeckerinnen nicht ohne Personalprobleme in die Partie. Katharina Bohe (Bänderverletzung) wird mindestens noch vier Wochen ausfallen. Auch Alina Sühling (Wadenbeinverletzung) und Annika Claus werden nicht spielen können. Hinter dem Einsatz der angeschlagenen Anika Seck steht noch ein dickes Fragezeichen. WAZ, 26.1.2012