Verbandsliga Herren Den Sack nicht zugemacht Eine große Chance verspielt, weiter überraschend in der Spitzengruppe der Handball-Verbandsliga mitzumischen, hat der SV Schermbeck. Die Mannschaft von Trainer Burkhard Bell unterlag beim TV Schwafheim mit 25:26 (13:13). TV Schwafheim - SV Schermbeck 26:25
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ür die Rot-Weißen war es die zweite Niederlage mit einem Treffer Differenz. „Natürlich ist das ärgerlich, zumal hier wirklich mehr für uns drin gewesen wäre”, erklärte Bell. „Aber insgesamt wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen. In der letzten Saison haben wir hier noch mit sechs Toren verloren. Es geht um eine kontinuierliche und gleichmäßige Entwicklung der Mannschaft. Wir können gut mithalten, sind aber noch nicht so weit, um ganz oben mitzuspielen.” Pech für die Schermbecker war auch, dass der Schwafheimer Regisseur Christian Rakebrand in dieser Partie nach längerer Verletzungspause wieder die Fäden im Spiel der Hausherren zog. „Sicherlich haben wir gegen ihn ungeschickt gespielt, aber ein Spieler allein macht es nicht aus”, meinte Bell. „Wir hätten beim Stande von 12:9 uns weiter absetzen und den Sack schon zumachen können. Aber da spielen wir zu lässig und bauen damit den Gegner unnötig wieder auf.” So kämpften sich die Schwafheimer wieder heran und schafften bis zur Pause den Ausgleich. Die zweite Hälfte verlief sehr ausgeglichen, keine der Mannschaften konnte sich mit mehr als zwei Treffern absetzen. In der letzten Minute hielt Keeper Busjan seine Farben mit einer tollen Parade beim Stande von 24:25 im Spiel, doch seine Vorderleute verpassten im Gegenzug den Ausgleich. Die Hausherren dagegen nutzten ihre nächste Möglichkeit eiskalt, Heiko Kreilkamp konnte nur noch per Siebenmeter zum Endstand verkürzen. SVS: N.Bell, Busjan; C. Seibel (2), S. Seibel, Kuhn, Speckamp (4), Kerbstadt (1), Kreilkamp (7/3), Hinz, Nölscher, Schuchardt (1), F. Bell (5), Felisiak (3), von Berg (2). NRZ, 25.10.2009, Andreas Nohlen
Liveticker erfolgreich Der erstmalig beim Auswärtsspiel gegen Schwafheim eigesetzte Liveticker war ein Erfolg. 50 SVS-Fans haben das Spiel vom heimischen PC aus verfolgt. Die Sorge einiger Kritiker, der Liveticker sorge dafür, dass weniger Fans den Weg zum Auswärtsspiel finden, war unbegründet. In der Sporthalle an der Kirschenallee bestand die Hälfte der zahlreichen Zuschauer aus Schermbecker Fans! "Wir machen das auf jeden Fall noch mal!" meint Geschäftsführer Rainer Schmidt. "Nach dem Spiel haben sich zahlreiche Fans telefonisch gemeldet, die diese Idee toll finden und sich eine Fortsetzung wünschen."