SVS mischt weiter vorne mit In der richtungweisenden Heimpartie gegen den Hülser SV setzt sich Handball-Verbandsligist SV Schermbeck mit 24:21 durch. Basis für den Erfolg ist eine in taktischer Hinsicht sehr disziplinierte Vorstellung.
Frederik Bell (am Ball) war mit fünf Treffern neben Sven Felisiak der erfolgreichste Torschütze beim SV Schermbeck. RP-Foto: Ekkehart Malz
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er SV Schermbeck ist weiter auf dem besten Weg, sich zu einer festen Größe in der Handball-Verbandsliga zu etablieren. Am Samstagabend gewann die Mannschaft das richtungweisende Heimspiel gegen den Hülser SV mit 24:21 (9:9) und behauptete damit seinen Platz in der Spitzengruppe. "Ich bin vollkommen zufrieden. Wir haben gegen einen guten Gegner gewonnen und dabei gezeigt, dass wir auch mit einem anderen System erfolgreich sein können", sagte Trainer Burkhard Bell. Angesichts des starken Rückraums der Gäste hatte der Schermbecker Coach die Deckung ein wenig umgestellt. Das klappte im ersten Durchgang auch bestens. Allerdings versäumte es der SVS, sich selbst für diese Arbeit zu belohnen, weil er im Angriff viel zu früh abschloss und so keine Ruhe in seine Aktionen bekam. Und deshalb musste sich der Gastgeber zur Pause auch mit einem Unentschieden begnügen.
Mannschaft zeigt Siegeswillen Nach dem Wechsel klappte es in der Offensive zunächst besser. Der SV Schermbeck setzte sich auf 12:9 ab und transportierte den Vorsprung bis weit in die zweite Hälfte hinein. Doch dann nahm auch der Hülser SV einige Umstellungen vor, die fruchteten. Plötzlich stand es 16:16, wenig später ging der Gegner sogar mit 19:18 in Führung. Bell reagierte erneut, kehrte in der Deckung zum bewährten System zurück, was sich als richtige Maßnahme herausstellen sollte. "Man hat der Mannschaft in dieser Phase aber auch deutlich angemerkt, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte", so Bell.
Ausgeglichene Liga Burkhard Bell ist froh, dass der SV Schermbeck bereits acht Zähler auf dem Konto hat. "Diese Punkte kann uns keiner mehr nehmen", sagt der Coach und verweist auf die Ausgeglichenheit der Liga. Bester Beweis hierfür: Der bisher punktlose Tabellenletzte TV Walsum-Aldenrade gewann beim Zweiten TV Vorst.
Lob für Keeper Niklas Bell Seine Schützlinge setzten sich nur wenig später abermals auf drei Treffer ab und gaben diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff nicht mehr her. Ein Sonderlob gab's anschließend für Trainer-Sohn Niklas Bell, der im Tor eine nahezu fehlerlose Vorstellung ablieferte. "Er hat wirklich ausgesprochen gut gehalten, nicht nur wegen der drei Siebenmeter, die er abgewehrt hat", freute sich Bell über die Leistung seines Keepers. SV Schermbeck: N. Bell – S. Seibel (2), Kuhn (1), Robert (1), Speckamp (4), Kerbstadt (1), Hinz (2), Noelscher (2), Schuchardt, F. Bell (5/2), Felisiak (5/1), Timmermann, von Berg (1). (RP, 02.11.2009) SVS löst die Pflichtaufgabe Aufatmen beim SV Schermbeck in der Handball-Landesliga der Frauen. Die Mannschaft erfüllte im Heimspiel gegen die SV Friedrichsfeld ihre Pflicht und bezwang das Schlusslicht mit 20:15 (11:7). SV Schermbeck - SV Friedrichsfeld 20:15 Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg sorgte das Team von Trainer Hans-Arnold Bisdorf dafür, dass es den Anschluss ans Mittelfeld wieder herstellte. "Man hat den Spielerinnen den Druck schon angemerkt", sagte Bisdorf. Der Gastgeber schien sich dann aber bis zur Pause davon frei gemacht zu haben und hatte die Partie im Griff. Doch dann schlichen sich Nachlässigkeiten ein und plötzlich stand es 15:15. Erst nach einer von Bisdorf genommenen Auszeit wurde es wieder besser und der SVS warf fünf Treffer in Folge, die zum Sieg reichten. "Diese zwei Punkte sind sehr wichtig und sollten uns Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben", meinte Bisdorf. SV Schermbeck: Alfers, van Teulingen – T. Heidermann, Brühan (7/4), Bisdorf (2), M. Kock, S. Kock, Felisiak (5), C. Heidermann (5), Besten, Becker (1), Franke. (RP, 02.112009)
Chancenlos gegen den Spitzenreiter Der SV Schermbeck II musste gestern Abend in der Handball-Bezirksliga die vierte Niederlage in Serie hinnehmen. Die kam allerdings nicht ganz unerwartet. Schließlich hatte es die Mannschaft von Trainer Thomas Keysers mit dem Tabellenführer TV Borken zu tun. Und der hatte am Ende verdient mit 35:28 (16:13) die Nase vorn. SV Schermbeck 2M – TV Borken 1M 28:35 "Der TV Borken zählt nicht zu den Gegnern, gegen die wir unsere Punkte holen müssen", sagte Keysers im Anschluss an die Partie. Lediglich im ersten Durchgang konnte der Gastgeber einigermaßen Paroli bieten und hielt den Rückstand in überschaubaren Grenzen. Doch nach dem Wechsel bauten die Borkener ihren Vorsprung aus. Näher als drei Treffer kam der SVS II da nicht mehr heran. "Gegen diese eingespielte Mannschaft waren wir letztlich chancenlos", räumte Keysers ein. SV Schermbeck II: Potthast, Pieniak – Duschek (3/1), Kemper (1), Weber (4), Schreier (2), Vengels (2/2), Rietz (7), Konietzka (3), Dahlhaus (3), Kuhlmann (3), Herden, Willhausen.