Schermbeck wird von der Rheinwacht eingemacht Verbandsliga Herren MTV Rheinw Dinslaken - SV Schermbeck 27:12 (16:6)
Mit einem Sieg beim Spitzenreiter hatte SVS-Coach Burkhard Bell nicht gerechnet, aber was sein Team am Sonntagmorgen ablieferte, hat ihn doch arg mitgenommen: „Wir waren in allen Belangen unterlegen.“ Schon nach wenigen Minuten lagen die Gastgeber mit 9:3 vorn. Damit war so ziemlich alles über den Haufen geworfen, was Bell seiner Mannschaft mit auf den Weg gegeben hatten. Der Tiefschlaf ging nun zwar dem Ende entgegen, besser wurde der Handball aber nicht. Wie schon am letzten Wochenende lief es im Angriff überhaupt nicht. Die Schermbecker agierten viel zu nervös und schlossen viel zu früh ab. Die Konsequenz war ein 6:16 nach 30 Minuten, das nur wenig Hoffnung auf eine Besserung ließ. Immerhin kämpften die Schermbecker nun deutlich engagierter als im ersten Durchgang. Doch die Torausbeute wurde nicht besser. „Wir haben entweder zu früh abgeschlossen oder der Torwart wehrte die Bälle mit tollen Reflexen ab“, klagte Bell. An den 27 Gegentoren gab es nicht einmal so viel auszusetzen, denn damit lagen die Schermbecker sogar im Vergleich noch gut im Rennen. Bell: „Wenn man aber nur sechs Tore pro Halbzeit wirft, dann ist ein Spiel auf keinen Fall zu gewinnen.“ SVS: Bell, Busjan, Sebastian Seibel (1) Christopher Seibel (2), Kuhn, Robert (2/1), Speckamp, Kerbstadt (2), Hinz, Nölscher, Schuchardt (1), Bell (2), von Berg (2). Dorstener Zeitung
Wiedersehen im Pokal Für den SV Schermbeck gibt's schon in zwei Wochen ein Wiedersehen mit dem MTV Rheinwacht Dinslaken. Denn die beiden Verbandsligisten treffen im Viertelfinale des Kreispokal-Wettbewerbs aufeinander. Dann hat allerdings Trainer Burkhard Bell mit seiner Mannschaft Heimrecht. Die Begegnung findet am Sonntag, 22. November, 18 Uhr, in der Halle Erler Straße statt.
Landesliga Damen TuS Lintfort 2F - SV Schermbeck 1F 20:13
Arno Bisdorf war ein wenig enttäuscht, denn vom Potenzial war seine Mannschaft nicht viel schlechter: „Wir haben eine Viertelstunde geschlafen. Das hat Lintfort gnadenlos ausgenutzt.“ Bis zum 3:4 (15.) sah es gut aus, zumal die Schermbeckerinnen auch schon zwei Siebenmeter verworfen hatten. Doch plözlich kam ein Bruch ins Spiel. Technische Fehler und Fehlpässe brachten die Gastgeberinnen immer wieder in Ballbesitz. Das 4:10 und 6:13 zur Pause war schon eine Vorentscheidung. Im zweiten Abschnitt machten die Schermbecker viele Dinger besser. Die Abwehr stand ordentlich und das 7:7 zeigt, wie ausgeglichen das Spiel nun war. Das Ergebnis wäre noch besser ausgefallen, wenn der SVS nicht insgesamt sechs Strafwürfe vergeben hätte. Bisdorf bemängelte die fehlende Konstanz: „Den jungen Spielerinnen kann man das nachsehen. Es wird sich aber alles zum Besseren wenden.“ SVS: v. Teulingen, Alfers, Felisiak (2/1), Brühan (3:1), Caroline Heidermann (3/1), Bisdorf, Becker, Besten, Sarah Kock, Miriam Kock, Hebing (3), Franke, Keller (2). Dorstener Zeitung Bezirksliga Herren TuS Lintfort 1M – SV Schermbeck 2M 29:22 1. Kreisklasse Herren SV BW Dingden 2M - SV Schermbeck 3M 23:28