SVS ist zehn Minuten nicht auf der Höhe Schermbeck. Der Trainer ist neu, aber am Ergebnis hat sich kaum etwas verändert. Auch unter Michael Nölscher gab es für die Verbandsliga-Handballer des SV Schermbeck beim TV Schwafheim keine Zähler, mit einer 19:24 (10:15)-Niederlage mussten die Rot-Weißen die Heimreise antreten.
Dabei wäre für den SVS diesmal mehr drin gewesen. „Wir haben das Spiel klar im Angriff verloren“, erläuterte der 31-Jährige. „24 Gegentreffer in Schwafheim – das hätte ich vorher sofort unterschrieben! Aber letztlich sind wir an unserer Torquote, beziehungsweise am starken gegnerischen Keeper gescheitert.“ Insgesamt hatte der Trainer „von beiden Mannschaften kein gutes Spiel gesehen, das war doch über weite Strecken eher durchwachsen“, so Nölscher, dessen Team in den ersten zwanzig Minuten zumeist mit einem oder zwei Treffern im Hintertreffen lag. „Das ist im Handball ja wirklich nicht viel. Dann aber kamen die zehn Minuten, den Ausschlag zu Gunsten der Schwafheimer gegeben haben.“ Während er seine Mannschaft in dieser Phase zu drucklos oder vielleicht sogar zu ängstlich gesehen hatte, zogen die Gastgeber von 11:9 bis zur Pause auf 15:10 davon. In Durchgang zwei wollten die Gäste dann wieder ein anderes Gesicht zeigen und schafften dies auch. „Spielerisch habe ich uns da besser gesehen. Wir haben uns deutlich mehr Chancen erarbeitet als der Gegner, sind aber immer wieder am gegnerischen Torwart gescheitert“, so Nölscher. „Er hat allein in der zweiten Halbzeit 14 Paraden gehabt. So sind wir immer diesen fünf Toren Rückstand hinterher gelaufen.“ Hinzu kam, dass der SV Schermbeck sich den Luxus erlaubte und in den 60 Minuten gleich vier Siebenmeter von vier verschiedenen Werfern ungenutzt ließ Zu seinem Debüt als Chefcoach in der Meisterschaft mente Nölscher: „Klar war ich vorher schon ein wenig nervös, aber nicht nervöser als als Spieler.“ Zum ersten von ihren lediglich zwei Heimspielen in der Hinrunde empfangen die Schermbecker die Adler der Moerser HSG zum ungewohnten Termin am kommenden Sonntag um 17 Uhr. Noch ungewöhnlicher ist dann die Heimpartie gegen die HSG Mülheim am Donnerstag, 13. Oktober (20.30 Uhr). Wegen Sanierungsarbeiten in der Halle an der Erler Straße müssen die Schermbecker anschließend acht Mal in Folge die Koffer packen, bevor in der Rückserie acht Heimpartien in Folge anstehen. So haben sie gespielt: SVS: N. Bell; C. Seibel, Hermann, S. Seibel (2), Kuhn, Kerbstadt, Kreilkamp (2), Hinz (1), F. Bell (4/2), Felisiak (3), Timmermann (4), Janduda (2), Robert (1). DerWesten, 25.09.2011, Andreas Nohlen
Der Spieltag im Überblick:
24.09.2011 16:00
SV Schermbeck A1J
TSV Bocholt A2J
33:20
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
24.09.2011 17:00
TV Issum C1M
SV Schermbeck C1M
11:12
Sporthalle Issum, 47661 Issum
24.09.2011 18:00
SV Schermbeck 2M
Moerser Adler HSG 3M
34:20
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
24.09.2011 19:00
TV Schwafheim 1M
SV Schermbeck 1M
24:19
Sporthalle Pattberg, 47441 Moers
24.09.2011 20:00
SV Schermbeck 3M
TV Issum 2M
20:22
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
25.09.2011 09:30
HSG Wesel D1J
SV Schermbeck D2J
17:6
Schulzentrum Nord 2, 46483 Wesel
Saisonauftakt 2011 / 2012
21.09.2011 18:00
TuS Lintfort C1J
SV Schermbeck C1J
31:31
Realschule Sudermannstraße, Kamp-Lintfort
17.09.2011 14:30
SV Schermbeck D2J
TSV Bocholt D1J
16:22
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
17.09.2011 16:00
SV Schermbeck C1M
TuS Rheinberg C1M
5:11
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
17.09.2011 18:00
SV Schermbeck B1M
TV Lobberich B1M
20:18
Sporthalle Erler Str., Schermbeck
18.09.2011 18:00
HC TV Rhede A1J
SV Schermbeck A1J
14:28
Schulzentrum Rhede
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