Gala zum Abschluss
Hier geht es zur umfangreichen BildergalerieVerbandsliga Herren 26. Spieltag
SV Schermbeck - TuS Treudeutsch Lank 29:26
TuS Treudeutsch Lank unterliegt in Schermbeck dem SvS-Team und dem Publikum
Klappe, Vorhang und Tusch: Die erste Verbandsliga-Saison der Schermbecker Handballer ist Geschichte. Eine Geschichte, die mit ganz viel Angstschweiß um den Klassenerhalt am Ende dann doch erfolgreich geschrieben wurde. Co-Autoren dieser Erfolgsgeschichte sind die Schermbecker Handball-Fans, die auch am letzten Spieltag die Dreifachsporthalle an der Erler Straße in einen Hexenkessel verwandelten. „Es ist schon ganz toll, was die Fans hier alles bewegen. Sie haben uns auch in diesem Spiel wieder richtig angefeuert”, bedankt sich Trainer Burkhard Bell bei seinem Publikum im Namen aller Handballer des SVS.
Dabei mussten die rund 200 Verehrer der harten Jungs und der kleinen Tore die ersten zehn Minuten des Spiels miterleben, dass sich die Bell-Bande etwas schwer tat. Erst beim Stand von 7:7 warfen die Schermbecker den Turbo an und ein überragend agierender Heiko Kreilkamp setzte gemeinsam mit Frederik Bell an, ein ganz besonders ruhmreiches Kapitel der eigenen Laufbahnen zu schreiben. „Heiko hat die Fäden gemeinsam mit Frederik gezogen. Zusammen haben sie 16 Tore geworfen, das sagt wohl alles”, analysierte Trainer Bell, der ja auch der Vater von zwei wichtigen Spielern der Mannschaft ist.
Auch wenn der Vatertag erst in zwei Wochen stattfindet: Die beiden Jungs lieferten ihrem Daddy ganz besondere Geschenke. Niklas Bell versenkte als Torwart einen Siebenmeter souverän und teilte sich sehr erfolgreich mit Philipp Busjan den Job des Torhüters. Sein Bruder Frederik zauberte sich wieder den ein oder anderen Rückraumhammer aus dem Gelenk und war mit sechs Toren einer der Garanten des Sieges.
Noch ein Spieler hatte Grund, auf der anschließenden Party im Foyer der Halle, einen in die Kolonne zu werfen: Rückkehrer Paul Schreier erzielte mit seinem Treffer zum 13:12 das 600. Saisontor der Schermbecker. Eine versöhnliche Zahl. Im Laufe der weiteren Partie entwickelte sich ein munteres Spiel, das von den stets wechselnden Führungen lebte. Am Ende zeigten die Schermbecker, dass sie mehr Kraftreserven getankt hatten, denn im Endspurt hatte das Bell-Team klar die Nase vorn und siegte auch in diesem letzten Spiel der Saison verdient. Vielleicht ist diese kleine Serie der letzten drei Spiele ein Ausblick auf das, was die Fans der Schermbecker in der kommenden Saison erwartet. Schermbeck ist in der Liga angekommen und ist nicht untergegangen. Ein Verdienst einer Handballgemeinde, die nach dem Schlusspfiff zum gemütlichen Teil überging und richtig ausgelassen feierte. „Ich habe mich irgendwann verabschiedet. Meine Jungs haben wirklich eine gute Kondition, denn die sind nach dem Schlusspfiff der Hallenparty noch zum Feuerwehrfest gewechselt. Ich glaube, das wäre mir nicht so gut bekommen”, scherzt Burkhard Bell, der jetzt erst einmal eine Pause in Sachen Handball einlegen wird. Allerdings macht sich der Trainer schon ganz sicher seine Gedanken zur kommenden Saison. Und in der will sich Schermbeck endgültig in der Verbandsliga etablieren und einen Mittelplatz belegen. Die machen das. Bestimmt!
Zuschauer: 200. Schermbeck: N. Bell (1), Busjan; Chr. Seibel (1), Kuhn (1), Robert (1), Schreier (2), Kemper (2), Kuhlmann (1), Kreilkamp (10/1), Hinz (1), F. Bell (6), Felisiak, Timmermann (1), von Berg (1). Dorsten, 10.05.2009, Jo Gernoth
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Frederik Bell, Rückraumspieler des SV Schermbeck, feierte Samstag einen runden Saisonabschluss mit seinem Team. Auch in der neuen Saison werden die nun ein Jahr älteren jungen Wilden in der Verbandsliga am Ball sein. Und damit hatten sie sich das Feiern am Samstag verdient.
Karikatur: WAZ, Rudi Hennig |
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Der letzte Spieltag im ÜberblickRheinhausen rettet den Verbleib in der Liga mit einem knappen Sieg gegen Krefeld-Oppum (27:26). HCRW Oberhausen steht als zweiter Absteiger fest.

Abschlusstabelle nach dem 26. Spieltag