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SVS-Herren trotz Niederlagen im Soll |
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Zwei klare Niederlagen bezogen die Verbandsliga-Herren des SV
Schermbeck am Samstag gegen ihre Testgegner aus Recklinghausen und
Duisburg-Hamborn. Genau wie Trainer Burkhard Bell es einkalkuliert
hatte.
 Björn Mischel (M.) und Co. hatten die Niederlagen einkalkuliert. Foto: Pieper
Testspiele Herren: SVS - PSV Recklinghausen 15:25 SVS - Hamborn 07 25:35
„Recklinghausen und Hamborn sind keine Mannschaften, mit denen wir uns
messen müssen. Es sind Gegner, von denen wir lernen wollen“, erklärte
der Schermbecker Trainer sein Kalkül. Recklinghausen peilt in der
Verbandsliga nach zwei Vizemeisterschaften den Aufstieg an, Hamborn
spielt bereits in der Oberliga. Spielmacher fehlten Dazu kam noch, dass der SVS nicht komplett in die Partien gehen konnte.
Mit dem verletzten Frederik Bell und Urlauber Christopher Seibel
fehlten den Gastgebern ausgerechnet auf der Position des Spielmachers
die Alternativen zum Wechseln. „Und daran“, so Bell, „krankte dann
natürlich unser ganzes Spiel.“ Das verlief in beiden Partien ähnlich. Zu Beginn konnten die
Schermbecker das Geschehen jeweils ausgeglichen gestalten, erlitten
dann aber einen Einbruch und mussten die Gegner mehr und mehr davon
ziehen lassen. Das erste Spiel gegen Recklinghausen ließ Burkhard Bell per Videokamera
aufzeichnen und bat seine Schützlinge während des Duells zwischen der
PSV und Hamborn zur Analyse. „Da hat man dann deutlich gesehen, was
diese Teams noch mehr haben als wir.“ Spritzigkeit fehlte Vor allem körperlich seien die beiden Testgegner von Samstag seiner
Truppe noch voraus, sagte Bell: „Uns fehlte nach den letzten harten
Trainingseinheiten ein wenig die Spritzigkeit.“ Doch auch das passe
genau zu seinem Vorbereitungsplan: „Wir haben noch vier Wochen, in
denen wir uns das noch holen werden.“ Erfreuliche Ansätze registrierte der SVS-Coach aber natürlich auch. So
überzeugte Daniel Robert im Rückraum und am Kreis kam der aus der
zweiten Mannschaft aufgerückte Simon Kuhlmann immer besser zurecht,
wurde von seinen Mitspielern immer wieder gefunden und erzielte gegen
Hamborn drei Tore. „Er hat enorme Fortschritte gemacht“, lobte Bell. Dorstener Zeitung, 11. August 2008
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