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SVS-Herren erhalten eine Lehrstunde |
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Es sollte eine Standortbestimmung sein, doch es wurde eine Lehrstunde. Der Test gegen den HSC Recklinghausen ging für die Handball-Herren des SV Schermbeck mit 15:26 (7:15) völlig daneben.
 Foto: Pieper
Testspiel Herren SVS - HSC E. Recklinghausen 15:26 (7:15)
Trainer Burkhard Bell war nach der schwachen Vorstellung seiner Schützlinge zwar leicht konsterniert, hatte aber auch eine Erklärung parat: „Wir hatten die Spiele der Vorwoche noch einmal mittels Video analysiert. Das hat die Jungs offenbar total verunsichert. Keiner hat mehr sein Spiel gespielt.“
Tiefpunkt erwartet
Einen Tiefpunkt habe er während der Saisonvorbereitung erwartet und eingeplant, erklärte Bell. Doch eigentlich hatte er ihn für das letzte Wochenende eingeplant. Doch gegen die temporeicher und aggressiver auftretenden Gäste fand der SVS einfach kein Mittel. Selbst dass die Recklinghäuser nur zu neunt in Schermbeck antraten, fiel da nicht ins Gewicht. Mit zahllosen technischen Fehlern machten die Schermbecker es ihrem Gegner leicht, schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse zu sorgen.
Gäste nur zu neunt
„Es war eine Lehrstunde in Sachen Tempo und aggressiver Verteidigung“, musste Bell Burkhard Bell die Überlegenheit der Gäste, die genau wie der SVS in die Verbandsliga aufgestiegen sind, rundum anerkennen. Er hofft nun, dass seine Spieler am Dienstag gegen den Zweitligisten Emsdetten zurück zu gewohnter Form finden: „Gegen so einen übermächtigen Gegner kann man zwanglos aufspielen. Vielleicht finden wir ja den Spaß am Handball wieder.“
SVS: Busjan, N. Bell; Mischel, Timmermann (2), Robert (4/1), Felisiak (1), C. Seibel, S. Seibel, Kuhn (3), Kuhlmann (2), Kreilkamp (2), Speckamp, Emmerich, Hinz.
17. August 2008, Dorstener Zeitung
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