Aufsteiger SV Schermbeck gewinnt das Landesliga-Derby der Damen bei der HSG Wesel mit 20:16. Die
Damen des SV Schermbeck (in blau) griffen gegen die HSG nicht nur nach
diesem Ball, sondern nahmen am Ende sogar beide Punkte aus Wesel mit.
Der Start im Pokal war vielversprechend, doch das Meisterschaftsdebüt
verlief für den neuen Coach Ralf Sobotta recht enttäuschend. In eigener
Halle verloren die von ihm trainierten Landesliga-Handballerinnen der
HSG Wesel das Derby gegen den Liga-Neuling SV Schermbeck mit 16:20
(9:11). "Ich bin schon ein wenig enttäuscht", räumte der neue
Mann der HSG ein. "Wir haben eigentlich nie das umgesetzt, was wir uns
vorgenommen hatten und es dem Gegner phasenweise viel zu einfach
gemacht", so Sobotta. "Dass unsere erste Torhüterin Ulrike Schmalfuß
verhindert war, möchte ich auch nicht als Entschuldigung gelten lassen.
Immerhin wissen wir jetzt, woran wir zu arbeiten haben." Die
Gäste begannen nervös, übernahmen aber nach einer Viertelstunde mit der
5:4-Führung immer mehr das Kommando. "Zu Beginn der zweiten Halbzeit
haben wir allerdings auch viel Glück gehabt, als der Gegner mehrmals
nur Pfosten und Latte traf", räumte SVS-Trainer Arno Bisdorf ein. Knackpunkt
des Spiels war die Szene acht Minuten vor dem Ende, als die HSG von
11:16 auf 14:16 herankam und in Überzahl den Anschluss verpasste.
Stattdessen brachte SVS-Spielführerin Kathrin Franke ihre Farben zurück
auf die Siegerstraße. SVS: Alfers, Ruloff; Groene (2),
Heuwing (3), Keller, T. Heidermann (2), Bisdorf (2), Franke (1), Kock,
Felisiak, C. Heidermann (6/4), Spieker, L. Heidermann, Schmidt. (an) NRZ Wesel, 07.09.2008
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