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Bell-Sieben schreibt Vereinsgeschichte |
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Die
Handballer des SV Schermbeck haben zum ersten Mal die erste Runde des
WHV-Pokals erreicht. Beim Krefelder Bezirksligisten Olympia Fischeln
gewann die Bell-Sieben 27:24 – und schrieb ein Stück Vereinsgeschichte.
 Traf dreifach: Frederik Bell (r.). Foto: Pieper
In
der ersten Hälfte plätscherte das Spiel lange auf niedrigem Niveau vor
sich hin. Der Verbandsligist legte eine 8:5-Führung vor, die er mehr
oder weniger souverän bis zur Pause (15:12) verteidigte. Lange Zeit sah
es auch im zweiten Abschnitt danach aus, dass die Schermbecker locker
den Sieg nach Hause fahren sollten. Doch nach dem 17:13 schlich sich
der Schlendrian ein. Trainer Burkhard Bell ärgerte sich: „Wir schaffen
es nicht, über 40 Minuten konstant zu spielen. Meine Mannschaft hat
sich dann taktisch nicht mehr klug verhalten.“ Fischelns Bester in Manndeckung Die
Folge war der 18:18-Ausgleich des Bezirksligisten. Christopher Seibel
nahm den besten Fischelner, der 16 Tore, davon acht Siebenmeter, warf,
in Manndeckung. Doch auch das 22:18 war noch kein Ruhekissen – Fischeln
verkürzte auf 23:24. Erst in den letzten Minuten brachte der SVS den
Sieg endgültig unter Dach und Fach. Die erste Runde im WHV-Pokal steht
im Januar auf dem Programm.
SVS: Niklas Bell, Busjan; Robert
(7/2), Timmermann (5), Frederik Bell (3), Christopher Seibel (3),
Kreilkamp (2), Speckamp (2), Hinz (2), Mischel (2), Kuhlmann (1),
Felisiak, Weber, Kuhn. (Dorstener Zeitung, von Ralf Weihrauch am 28.
September 2008)
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