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Die Verbandsliga-Handballer des SV Schermbeck bestätigten am Wochenende erneut die guten Eindrücke der bisherigen Vorbereitungsspiel. In Westerholt gewannen sie ein Miniturnier gegen Gastgeber SV Westerholt und eine holländische Regionalauswahl, obwohl sie alles andere als komplett waren. Trainer Burkhard Bell freute am Samstag besonders, dass seine „jungen Wilden“ mittlerweile auch ganz anders können als wild. Gegen Westerholt spielte das personell gehandicapte Team in der zweiten Partie des Tages ausgesprochen clever, variierte das Tempo und spielte die Zeit – wenn nötig – geschickt herunter. Gegen die in die Verbandsliga aufgestiegenen Gastgeber präsentierte sich der SVS ohnehin taktisch sehr diszipliniert. „Westerholt lebt von seinen Tempogegenstößen. Die haben wir aber prima unterbunden“, lobte Burkhard Bell, der auf Seiten seines Teams hingegen gleich acht Gegenstöße und entsprechend leichte Tore zählen konnte. In der ausgeglichenen Partie führte der SVS zur Pause 15:13 und verteidigte diese Führung nach dem Seitenwechsel sehr geschickt. Am Ende hieß es 26:25 für Schermbeck. Gegen CAD zunächst Probleme Im Spiel gegen die holländische Regionalauswahl CAD hatten die Schermbecker in der ersten Halbzeit zunächst Probleme gehabt, ins Spiel zu finden. „Da hat die Aggressivität überhaupt nicht gestimmt“, bemängelte der Trainer. Mehr als eine knappe 12:11-Führung saß deshalb für den SVS auch nicht drin. Im zweiten Durchgang gingen die Bell-Schützlinge dann aber beherzter zu Werke und setzten sich prompt mit vier Toren ab. Als die Niederländer, für die es bereits das zweite Turnierspiel war, konditionell zunehmend abbauten, wuchs die Schermbecker Führung weiter an und der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.
SVS: N. Bell, Reinecker; Kuhn (4 Tore gegen CAD, 5 Tore gegen Westerholt), Speckamp (5, 7), F. Bell (3, 3), Kerberstadt (4, 4), Mischel (0, 3), C. Seibel (2, 2), Felisiak (3, 1), Timmermann (5/1, 1), S. Seibel (2, o.E.), Kiy (o.E., 1). Dorstener Zeitung am 30. August 2009
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