Hallenpost Online - Ausgabe 2 - Saison 2021 / 2022

HC TV Rhede 4 - SV Schermbeck II 29:33 (17:17)

Am Samstag, den 13.11. Gastierten wir zur Prime-Time (20:00Uhr) bei dem HC TV Rhede.
Für uns war es, nach dem Spiel gegen die Zweitvertretung aus Schwafheim, das nächste Spitzenspiel in der Weseler Kreisklasse. Denn Rhede hatte bisher bei vier Spielen nur eine Niederlage erlitten und stand somit auf dem 3. Tabellenplatz.
Wir wussten, dass Rhede eine Mischung aus jungen & schnellen sowie „älteren“ & erfahrenen Spielern ist.
Im Vorfeld haben wir uns also auf ein temporeiches Spiel eingestellt und die eben angesprochene Mischung aus jungen und „alten“ Spielern, die konnten wir natürlich auch vorweisen.

Tatsächlich war die erste Hälfte sehr ausgeglichen. Rhede spielte das erwartete Tempo, welches uns doch einige Male in Schwierigkeit brachte. Konnten wir aber mal einen Tempogegenstoß verhindern, ist Rhede immer wieder über Ihr Kombinationsspiel zum Torerfolg gekommen.
Zwar lagen wir immer 1-2 Tore vorne und konnten in der 24. Minute sogar eine 3-Tore-Führung für uns verbuchen, dennoch brachten uns Ende der 1. Hälfte einige Unachtsamkeiten im Angriff 3 Tempogegenstöße ein und wir gingen mit einem 17:17 Unentschieden in die Pause.

Spielertrainer Thomas Keysers analysierte in der Halbzeitpause folgerichtig:
- keine gute Deckungsarbeit
- Angriff OK, aber viele individuelle Fehler
- kaum eigenes Tempospiel

In der 2. Hälfte hatten wir uns also einiges Vorgenommen und so kam es, dass wir in der Deckung besser standen und die Spielzüge des Gegners früher unterbunden haben. Auch die Tempogegenstöße der Rhederaner wurden direkt an der Mittellinie „aufgenommen“ und so mindestens eine Anspielmöglichkeit „zu“ gemacht.
Sollte Rhede doch zum Abschluss kommen, hat Chicken mit der ein oder anderen Parade, seine seit Wochen bestechende Form, wieder einmal mit Nachdruck unter Beweis gestellt.
Nach 45 Minuten war der Bann gebrochen und wir geben die 4-Tore-Führung nicht mehr her.

Unser Mittelmann Michael Schulz hatte an diesem Tag ein Sahnespiel erwischt. Immer wieder „wuselte“ er sich durch die gegnerische Abwehr und kam selbst zum Torerfolg. War der Weg zum Tor mal zu, schaffte er es immer wieder, seine Mitspieler gut in Szene zu setzten. Mit 9 Treffen bester Torschütze.

Kuhn, Berndt; Schulz (9), Schwanewilm, Lütke-Stratkötter (3), Schug, Hollwig (3), Rietz (3), Kalinowski (7), Keysers (1), Fröhner-Soppe (6), Kretschmer, Kantert (1)

Von Daniel Lütke-Stratkötter

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