Schermbeck gewinnt das Double!


Die Handballer des SV Schermbeck dürfen sich Double-Gewinner nennen. Nach dem souveränen Titelgewinn in der Bezirksliga, bei dem der SVS (43:1-Punkte) ungeschlagen blieb, sicherte sich das Team von Trainer Thomas Keysers jetzt auch den Kreispokal. Beim Final-4-Turnier, das der TV Borken ausrichtete, feierte der Landesliga-Aufsteiger im Halbfinale einen 29:17 (17:9)-Erfolg gegen den Verbandsligisten TV Kapellen. Im Endspiel bezwang der SV Schermbeck den Landesligisten TV Borken mit 36:30 (14:19). "Ich glaube, den Pokal haben wir noch nie gewonnen", sagte Keysers.

Als "ein bisschen Warmlaufen" bezeichnete der Schermbecker Übungsleiter die Begegnung gegen den TV Kapellen. Denn der Absteiger aus der Verbandsliga trat mit keinem Spieler aus dem Kader des ersten Teams an, sondern setzte ausschließlich Akteure aus der zweiten und dritten Mannschaft ein. Deshalb war der deutliche 29:17-Sieg des Bezirksliga-Meisters reine Formsache. Im Endspiel wartete der Gastgeber TV Borken, der sich gegen den favorisierten Verbandsligisten TV Jahn Hiesfeld in der zweiten Halbfinal-Partie mit 37:29 (18:14) durchgesetzt hatte.

Für die Schermbecker begann das Spiel gegen den Landesligisten, der die Saison auf dem sechsten Rang abgeschlossen hatte, höchst ungewohnt. "Denn wir sind in der gesamten Saison zuvor ja eigentlich nicht richtig gefordert worden", stellte Thomas Keysers fest. Nach einer "total verschlafenen ersten Hälfte" stellte der Coach um. Er brachte Frederik Bell, der nach sechsmonatiger Pause wegen eines Haarrisses im Mittelfuß sein Comeback feierte. Der Rückraum-Akteur, der während der Saison vom Oberligisten MTV Dinslaken zurückgekehrt war, überzeugte "Er hat gut eingeschlagen, tolle Übersicht bewiesen und die Kreisläufer gut in Szene gesetzt", lobte Keysers. So drehte der SV Schermbeck die Partie noch und ist nun in der ersten Pokalrunde auf Niederrheinebene dabei.

SV Schermbeck: Potthast, Wessels - Timmermann, Boden (1), Fröhner-Soppe (2), Speckamp (5), Weber (15), Dräger-Gilleßen (1), Nölscher (8), F. Bell (3), Felisiak (7), Dickmanns (4), Dahlhaus (13), Kreilkamp (6/1).
Bericht: Rheinische Post

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