SV Schermbeck M III - MTV Dinslaken IV 28 : 23

Das war Spitze (hüpf)!

Fünf der zehn Spieler der 3. Herrenmannschaft, die beim Heimsieg im Spitzenspiel der Kreisklasse gegen den Gast aus Dinslaken teilnehmen durften, werden sich vermutlich noch an den kleinen begeisterten Quizmaster, aus der Samstagabend Fernsehunterhaltung „Dalli-Dalli“, erinnern können. Der Auftritt, der in jeder Hinsicht reiferen Schermbecker Heimmannschaft, gegen die jungen Wilden der 4. Mannschaft der MTV Dinslaken, am Sonntagmittag, war überaus sehenswert. Mit 28:23 konnte die Dritte des SVS, das zweite Topspiel gegen eine Spitzenmannschaft der Kreisklasse, innerhalb einer Woche, für sich entscheiden. Bis zur 20. Minute war es eine ausgeglichene Partie, doch in den letzten 10 Minuten vor der Pause gelang es dem SVS, sich auf 4 Tore, zum 16:12 Halbzeitstand abzusetzen. Verwundert über den Spielstand, die Präsenz des Kreisläufers der Heimmannschaft und die Treffsicherheit der Außenspieler des SVS, gingen die Spitzenreiter aus Dinslaken in die Halbzeitpause. Bis zu diesem Zeitpunkt war das schon eine absolute Klasseleistung der Heimmannschaft, wenngleich man zugeben muss, dass der MTV viel Pech im Abschluss hatte und den Ball bei zahlreichen guten Torchancen, statt ins Eckige, an den Alurahmen desselbigen zimmerte. Vielleicht lag das aber einfach auch an der mentalen Stärke des Torhüters des SVS. Und es sollte noch besser kommen! Denn in der zweiten Halbzeit kam nicht Kurt, sondern Dirk. Die Gäste aus Dinslaken hätten die Partie vielleicht noch drehen können, aber dann hätten sie, mit Tempogegenstößen frei vorm Tor und mit Siebenmeterchancen, eben nicht an besagtem Dirk scheitern dürfen. In den Phasen, in denen keine 100%-igen Chancen durch den MTV vergeben wurden, zeigte die Abwehr des SVS eine überzeugende Leistung. Der Altersvorteil des MTV wurde durch Erfahrung und Einsatzbereitschaft des SVS mehr als wett gemacht. Der Torabstand konnte durch effizientes Angriffsspiel und sogar durch gelegentliche Tempogegenstöße gehalten werden. Besser noch, auch die zweite Halbzeit wurde mit einem Tor gewonnen! Der Sieg war nach der Pause zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdet und am Ende auch verdient. Verrückt, was diese Truppe bietet, in der Kreisklasse. Die Jungs aus Dinslaken haben Schermbeck mit höchst sorgenvollem Blick, noch von der Tabellenspitze aus, verlassen.
SV Schermbeck: Dirk Berndt (TW), Andreas Maile (TW), Markus Hessbrüggen (6), Christian Rietz (4), , Jan-Philipp Thomis, Tobias Schwanewilm (1), Alex Brünighoff (4), Markus Dahlhaus (6), Jürgen Schulte-Loh (7), Martin Dahlhaus

Bericht: Andreas Maile

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